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NWZonline.de Region Ostfriesland

Analyse zur Zukunft des Norder Sports: Sportstätten sollen in Norden auf den Prüfstand

02.08.2021

Norden Die Stadt Norden verfügt über ein breites Sportangebot, doch der Sport befindet sich im Wandel. Das haben die Akteure aus diesem Bereich längst erkannt und vor mehr als zweieinhalb Jahren den Stein ins Rollen gebracht, einen Entwicklungsplan für die Norder Sportstätten anzuschieben. Damit soll analysiert werden, wo die zukünftigen Bedarfe in Sachen Sport liegen. Bislang fehlt von diesem Plan jede Spur – und das, obwohl die Politik erst vor wenigen Monaten das Thema zur Priorität erklärt und eine erste Konzeptentwicklung bis zu diesem Sommer gefordert hatte.

„Wir haben lange Zeit kein Gehör bei der Stadt gefunden“

„Wir haben lange Zeit kein Gehör bei der Stadt gefunden“, sagt Harald Blum, Vorsitzender des Arbeitsausschusses der Norder Sportvereine. Dabei waren bei einer Begehung der Sportstätten im vergangenen Herbst eklatante Mängel offensichtlich geworden. Am Jahnstadion waren die Tribünen schadhaft, die Tartanbahnen sowohl am Jahnplatz als auch in der Wildbahn sind marode und die Sprunganlage in Süderneuland war damals von Unkraut überwachsen. Blum hat den Eindruck, dass das Thema Sportstättenentwicklung in der Verwaltung ausgesessen wird. „Dabei habe ich immer wieder nachgehakt.“

Auch auf der zentralen Sportanlage der Stadt, dem Jahnstadion hatten die Ausschussmitglieder im vergangenen Herbst Schäden an Tribüne und Tartanbahn festgestellt. Bild: Richard Fransen

In der vergangenen Woche wandte sich der Ausschussvorsitzende deshalb an die Öffentlichkeit und berichtete in einem Zeitungsartikel, dass bislang der zum Einwerben von Fördermitteln notwendige Kooperationsvertrag mit dem Kreissportbund (KSB) fehle. „Am nächsten Tag habe ich gleich einen Anruf vom Bürgermeister bekommen“, berichtet Harald Blum. Wie Heiko Schmelzle (CDU) auf Nachfrage bestätigt, habe die Verwaltung dem KSB in der vergangenen Woche ein entsprechendes Signal gegeben, einen Kooperationsvertrag auszuarbeiten. Das Stadtoberhaupt sieht deshalb auch keine Verzögerung bei der Umsetzung des Plans. „Ohne den Druck von unserer Seite wäre das nicht passiert“, ist Blum indes überzeugt. Er sieht das Vorhaben drei Monate im Verzug, dabei besteht schon jetzt „extremer Handlungsbedarf“. Bei einigen Sportanlagen zähle jede Woche.

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Umsetzung frühestens Mitte 2022

Blum hofft derzeit, dass Mitte Oktober eine Steuerungsgruppe zusammenkommen kann, die den gesamten Prozess begleiten wird. Diese soll eine Beratungsfirma beauftragen, um die notwendige Datenbasis für eine zukunftsgerichtete Bedarfsplanung zu schaffen. Für die Auswertung und Analyse sowie die letztliche Erstellung des Entwicklungsplans werden rund acht Monaten veranschlagt. Frühestens Mitte 2022 könnte dieser also von der Politik verabschiedet werden, um im Anschluss daran in die Umsetzung zu gehen.

Elisabeth Ahrends Redakteurin / Redaktion Norden
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