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NWZonline.de Region Ostfriesland

Erneuerung von maroder Brücke in Norden geplant: Übergangslösung soll Radfahrer zum Absteigen zwingen

22.09.2021

Norden Die Hexenkolkbrücke in Norden – eine wichtige Verbindungsbrücke für Radfahrer aus den Stadtteilen Tidofeld und Ekel –  ist abgängig. So sehr sogar, dass die Verwaltung der Stadt kürzlich einen Poller aufgestellt hat, um Radfahrer daran zu hindern, das Bauwerk zu überfahren und sie zum Absteigen zu zwingen. Aber: „Der Poller wird seinen Zweck nicht erfüllen“, sagt der Norder Radverkehrsbeauftragte Reinhard Samusch und ist verwundert über die Maßnahme. Erst im Nachhinein war er über diese informiert worden und bezweifelt, dass die Stadt Norden damit das erhoffte Ziel erreichen wird.

Bei der Hexenkolkbrücke liegt einiges im Argen

Bereits seit Jahren darf die Brücke laut Beschilderung nur noch von maximal zwei Personen gleichzeitig genutzt werden. Der Zustand des Bauwerks ist inzwischen so schlecht, dass im nächsten Verkehrsausschuss in einer Woche über einen Neubau beraten werden soll, wie Bürgermeister Heiko Schmelzle (CDU) auf Nachfrage mitteilt. „Der Poller ist nur eine Übergangslösung“, betont er dabei noch einmal. Bei der Brücke gibt es gleich mehrere bauliche Schwierigkeiten: So ist zum einen die Geländerhöhe unzulässig – sprich zu niedrig –, hinzu kommt der Holzbelag der Brücke, der aufgrund seiner Beschaffenheit bei Nässe für Radfahrer eine besondere Gefährdung darstellt. Beides Gründe für eine entsprechende Beschilderung, die Zweiradfahrer anweist, vor dem Überqueren abzusteigen.

Zeichen werden größtenteils ignoriert

„Die Verkehrszeichen werden jedoch vielfach ignoriert“, weiß Lars Carstens von der Norder Verkehrsbehörde. Um das Verbot zu verdeutlichen, sei deshalb ein entsprechender Steckpoller aufgestellt worden. Allerdings ist dieser so positioniert, dass Rollstuhlfahrer und Kinderwagen problemlos daran vorbeikommen. „Dann können auch Radfahrer daran vorbeifahren“, sieht Samusch keinen Sinn in der Maßnahme. Er hätte sich vielmehr eine Erhöhung des Geländers als Übergangslösung gewünscht. Auch deshalb, weil die Brücke unzureichend beleuchtet ist, wodurch der neue Steckpoller gerade bei Dunkelheit eine zusätzliche Gefahr darstellt.

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Alternative: Vollsperrung der Brücke?

Für die Verkehrsbehörde gab es indes nur eine Alternative zum Poller: Eine Vollsperrung der Brücke. Davon habe man jedoch absehen wollen, so Carstens. Für die Verkehrsbehörde ist aber ganz klar: „Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer muss an erster Stelle stehen. Insofern ist das Radfahren auf der Brücke unbedingt und mit Nachdruck zu unterbinden.“

Elisabeth Ahrends Redakteurin / Redaktion Norden
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