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Sozialer Wohnungsbau in Norden 25 Neubaugrundstücke sollen bis Ende 2022 entstehen

Noch ist es eine Brachfläche, doch schon in einigen Monaten sollen zwischen Pasewalker- und Dortmunder Straße 25 Baugrundstücke entstehen.

Noch ist es eine Brachfläche, doch schon in einigen Monaten sollen zwischen Pasewalker- und Dortmunder Straße 25 Baugrundstücke entstehen.

Norden - Jahrelang hat sich wenig in Sachen Bauland in Norden getan, in den vergangenen Wochen nun geht es allerdings Schlag auf Schlag: Am Dienstag sprach sich der Bauausschuss einstimmig für die Aufstellung eines Bebauungsplans für rund 25 Neubaugrundstücke im Stadtteil Martinsdorf aus. Dort will die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) zwischen Pasewalker und Dortmunder Straße eine rund 2,2 Hektar große Brachfläche erschließen und über die Hamburger Straße im Norden anbinden.

Grundstücke für städtischen Wohnungsbau

Anfang September hatte die NLG das Gelände westlich des Stadtzentrums erworben und in ersten Gesprächen mit der Stadtverwaltung bereits das Signal gegeben, einzelne Grundstücke für städtischen Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen, hieß es am Dienstag im Ausschuss. „Wir haben uns dazu bereiterklärt und dazu stehen wir auch“, sagte Joachim Degner, stellvertretender Geschäftsstellenleiter der NLG Aurich, in der Sitzung.

Bauamtschef Mirko Wento hatte die Erschließung des Gebietes zuvor seitens der Verwaltung empfohlen. „Das ist schnell zu realisieren und problemlos möglich“, so Wento. Er sieht darin eine sinnvolle Innenentwicklung und eine Möglichkeit, „seitens der Stadt in den geförderten Wohnungsbau einzusteigen“. Neben Ein- und Doppelhäusern könnten damit vor allem „gebietsverträgliche Mehrparteienhäuser“, wie die Leitende Baudirektorin Ute Westrup es nennt, seitens der Stadt entstehen.

Grünen-Politiker Helmut Fischer-Joost, der weiterer Baulanderschließung normalerweise kritisch gegenübersteht, sieht in den vorgestellten Planungen eine echte Chance, „das vom Rat zur Verfügung gestellte Geld zu nutzen, um in den sozialen Wohnungsbau einzusteigen“.

Frühestens Ende 2022 rollen die ersten Bagger

Es sollten dabei aber auch Ideen wie Alten-Wohngemeinschaften und andere besondere Wohnformen mit in die Planungen einfließen, forderte er.

Doch auch wenn der Bauamtsleiter von einem beschleunigten Verfahren sprach, werden die ersten Bagger wohl nicht vor Ende des nächsten Jahres rollen. „Das Gebiet muss planerisch erarbeitet werden“, sagte Baudirektorin Westrup im Gespräch. Wenn alles gut laufe, könnte Ende 2022 mit den ersten Arbeiten begonnen werden. „Das hängt aber auch von der NLG und deren Planungen ab.“

Elisabeth Ahrends
Elisabeth Ahrends Emder Zeitung (Leitung)
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