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Aktualisiert vor 6 Minuten.

Corona-Fall in Staatskanzlei Hannover
Ministerpräsident Weil muss in Quarantäne

NWZonline.de Region Ostfriesland

37 aktive Infektionen: Ausgangsbeschränkungen auf Norderney verlängert

19.02.2021

Norderney Die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen auf der ostfriesischen Insel Norderney werden wegen anhaltend hoher Corona-Fallzahlen um eine Woche verlängert. Die Verlängerung der Maßnahmen sei notwendig, da sonst eine wirksame Eindämmung des Coronavirus auf der Insel gefährdet wäre, teilte der Landkreis Aurich in einer Allgemeinverfügung am Donnerstag mit. Die Zahl der Infektionen ging binnen einer Woche nur leicht zurück. Vor Inkrafttreten der verschärften Maßnahmen am Mittwoch vergangener Woche gab es 43 Corona-Fälle auf Norderney. An diesem Donnerstag meldete der Kreis noch 37 Infektionen, 68 Personen befinden sich in Quarantäne.

Zunächst waren die Maßnahmen bis zu diesem Freitag vorgesehen. Der Verfügung zufolge müssen Insulaner nun bis einschließlich Freitag nächster Woche (26. Februar) ihre Kontakte weiter einschränken. In der Öffentlichkeit und im privaten Raum dürfen sie sich nur noch allein oder mit Angehörigen ihres eigenen Hausstandes aufhalten. Zudem dürfen Bewohner zwischen 21.00 und 5.00 Uhr die eigene Wohnung nur noch aus einem triftigen Grund verlassen - etwa bei einem medizinischen Notfall. Präsenzunterricht in den Schulen soll es weiter nicht geben. In den Kitas werden nur noch Kinder betreut, deren Eltern in „so genannten kritischen Infrastrukturen“ beschäftigt sind.

Auf der rund 6000 Einwohner zählenden Insel wurden zuletzt mehrere Infektionen in einem Seniorenwohnheim gemeldet. Nach Angaben des Kreises sind dort zurzeit noch sieben Bewohner und sieben Mitarbeiter infiziert. Auch das Insel-Krankenhaus und das Norderneyer Rathaus wurden wegen Coronavirus-Infektionen geschlossen.

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Eine nächtliche coronabedingte Ausgangsbeschränkung gibt es in Niedersachsen aktuell auch im Kreis Wesermarsch. Sie gilt noch bis kommende Woche. Mit Ausgangsbeschränkungen hatten auch die Grafschaft Bentheim und der Kreis Gifhorn zuletzt versucht, ihre hohen Ansteckungsraten zu senken.

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