Ostfriesland - „Die Entspannung auf dem ostfriesischen Arbeitsmarkt hat aufgrund des allgemeinen Pandemiegeschehens lang auf sich warten lassen“ erklärt Roland Dupák, „umso wichtiger ist es, dass die verschiedenen Branchen, die durch den Lockdown besonders hart getroffen wurden, jetzt wieder loslegen können.“
Quote im Landkreis Wittmund bei 5,3 Prozent
Aber ein Wermutstropfen bleibt – das Vorkrisen-Niveau von 2019 ist noch nicht erreicht, die wirtschaftlichen Einschränkungen der zurückliegenden 15 Monate stecken dem Arbeitsmarkt „noch in den Knochen“. Zum Vergleich: im Juni 2019 lag die Arbeitslosenzahl bei 13 998 Personen und einer Arbeitslosenquote von 5,6 Prozent. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie schlagen sich nach wie vor in den Arbeitsmarktzahlen nieder, nehmen aber ab. „Die weitere Entwicklung und die Erholung des Arbeitsmarktes hängt nach wie vor vom Pandemiegeschehen ab“, so Roland Dupák in einer Pressemitteilung.
„Das Instrument der Kurzarbeit hat sich auch in 2021 bewährt“, so Dupák, und „die hohe Inanspruchnahme zeigt, dass die Unternehmen gewillt sind, an ihrem Personal festzuhalten und Fachkräfte zu binden – trotz der sich hinziehenden Einschränkungen und der Ungewissheiten während der Pandemie.“ Dies sei ein wichtiges Zeichen, denn Fachkräfte würden auch in der Zeit nach der Pandemie dringend benötigt.
Im ostfrieslandweiten Vergleich hat der Landkreis Wittmund mit 5,3 % die niedrigste Arbeitslosenquote, gefolgt von Leer (5,4 %), Aurich (6,3 %) und Emden (8,4 %).
