Loquard - Nachdem der FC Loquard gleich mehrere Spiele, aufgrund von Corona-Fällen innerhalb der Mannschaft, aussetzen musste, stehen fünf Nachholspiele und damit ein straffer Zeitplan auf der Agenda des Ostfrieslandligisten. Bereits am 24. Januar startet die Mannschaft von Trainer André Popp in den Trainingsbetrieb. Ende Februar bestreiten die Krummhörner das erste Nachholspiel gegen den RSV Visquard. Einziges Problem: Weder der Platz in Visquard noch der in Loquard ist bespielbar.
„Bei uns wird das bis Mitte März nichts“, sagte Popp in Bezug auf die Platzverhältnisse vor Ort. „Wir müssen uns auf jeden Fall einen Ausweichstandort suchen.“ Eine Alternative habe der Tabellensechste der Ostfrieslandliga aber bereits gefunden. „Wir werden wahrscheinlich auf dem Kunstrasenplatz vom TuS Hinte spielen“, bestätigte Popp im Gespräch mit dieser Zeitung.
Auf der Agenda stehen Spiele im Wochentakt
Den Anfang des eng getakteten Nachholspielplans macht das Derby gegen den RSV Visquard. Gespielt wird am 27. Februar. Und dann geht es für den FC im Wochentakt weiter. Am 6. März empfangen die Loquarder den SV Concordia Suurhusen. Eine Woche später ist der Spitzenreiter aus Moordorf zu Gast (13. März). Den Abschluss der geplanten Nachholspiele bilden die Partien bei TuRa Marienhafe (20. März) und das Heimspiel gegen den TuS Esens II (27. März).
Auch wenn die Loquarder aktuell auf Platz sechs in der Tabelle stehen, rechnet sich Trainer Popp gute Chancen auf einen Platz unter den ersten vier Mannschaften und damit den Einzug in die Aufstiegsrunde aus: „Wir haben alles in eigener Hand. Wenn wir alle vier Spiele gegen unsere direkten Konkurrenten gewinnen sind wir ganz sicher in der Aufstiegsrunde“, sagte Popp zuversichtlich. Die Partie gegen den Tabellenführer spielt dabei keine Rolle, Moordorf ist außer Reichweite.
Zuversicht zeigt der FC-Trainer auch in Sachen Kaderplanung: „Ich hoffe, dass beim Trainingsauftakt alle Mann an Bord sind.“ Der einzige Spieler, bei dem der Wiedereinstieg in die Einheiten etwas länger dauern könnte, ist Thorsten Zeiss. Der Kapitän hat sich in der letzten Trainingseinheit im vergangenen Jahr einen Innenbandriss zugezogen. „Ich denke aber, dass auch er spätestens Anfang Februar wieder in das Training einsteigen kann“, so Popp. Insgesamt umfasst der FCL-Kader 22 Spieler, wovon drei Spieler jedoch aus beruflichen Gründen nur bedingt einsatzbereit sind. „Trotzdem können wir jetzt wieder jede Position doppelt besetzen.“
Bis zum Trainingsauftakt in rund drei Wochen halten sich die FCL-Spieler in Eigenverantwortung fit. Einige Spieler kicken seit geraumer Zeit einmal wöchentlich in der Halle des Freizeitcenters Emden. „Ich bin kein Freund davon, den Spielern Lauf-Pläne vorzugeben“, sagte Popp. Er würde eh spätestens in der ersten Trainingseinheit merken, wenn jemand konditionell hinterherhängt. „Dann muss derjenige halt spätestens im Training den Rückstand aufholen.“
