Pewsum - Der gemeindeeigene Friedhof in Pewsum soll endlich dauerhaft mit einer vernünftigen Entwässerung versehen werden. Entsprechende Informationen bestätigte auf Nachfrage Pressesprecher Fritz Harders. Angedacht ist im nächsten Jahr eine Drainage zu legen, die die bisher regelmäßig stockende Entwässerung beschleunigt. Das Problem existiert seit Langem, immer wieder habe der Bauhof der Gemeinde versucht, mit Bordmitteln den Schwierigkeiten beizukommen. Erfolglos.
„Nun haben wir eine Fachfirma engagiert, die den Friedhof erstmal gesäubert hat“, sagte Harders. Im nächsten Schritt käme dann die Drainage als dauerhafte Lösung ins Spiel. Noch steht dem allerdings ein Verwaltungsablauf im Weg. Denn die Gelder dafür müssen in den nächsten Haushalt eingestellt und anschließend von der Politik abgesegnet werden. Über welche Summe es konkret geht, konnte Harders aktuell noch nicht sagen. Der nächste Haushalt wird im Frühling 2022 debattiert. Bis dahin ist ohnehin noch mit preislichen Entwicklungen in der Baubranche zu rechnen.
Viel Kritik am aktuellen Zustand
So lange ist auf dem Pewsumer Friedhof mitunter noch mit dreckigen Schuhen oder nassen Füßen zu rechnen. Weil ein Teil des Bodens aus Klei besteht, läuft das Wasser auf manchen Wegen und Senken sehr schleppend ab. Ein Problem, auf das in der Vergangenheit mehrfach hingewiesen wurde. Von Pewsums Ortsvorsteherin Sonja Heyen (parteilos) etwa, zuletzt unter anderem auch von Johann Wienbeuker (SWK), die die Beschwerden der Pewsumer Bevölkerung aufgenommen und in Richtung Rathaus gespiegelt haben. Bereits Anfang des Jahres führte die Kritik an dem Zustand zu einer Begehung des ehemaligen Krummhörner Bürgermeisters Frank Baumann (SPD) und Pewsums Ortsvorsteherin Sonja Heyen. „Wir haben die Kritik entsprechend aufgenommen“, sagt Harders nun im Gespräch mit dieser Zeitung.
