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NWZonline.de Region Ostfriesland

Jäger retten Rehe: 40 Rehkitze vor dem Tod im Feld bewahrt

06.07.2021

Norden Mit einer Drohne haben Jäger und Landwirte in Norden nahezug 40 Rehkitze vor dem sicheren Tod im Feld bewahrt. Das machte Jäger Tim Fetting für den Hegering Norden-Leybucht in seiner Zwischenbilanz für die aktuelle Wiesenmahd deutlich. „Es ist an der Zeit ein Resümee zu ziehen, denn anstrengende Wochen liegen hinter uns“, stellte Fetting fest.

Durch das Überfliegen der zu mähenden Wiesen konnten aus der Vogelperspektive zahlreiche Rehkitze im langen Gras ausgemacht werden. Auf Grund der vielerorts anstehenden ersten Mahd auf den Grünlandflächen vieler Landwirte, wurden die Jagdpächter vom jeweiligen Landwirt rechtzeitig informiert, wann die Flächen gemäht werden sollten. „Daraufhin haben die Jagdpächter zu uns Kontakt aufgenommen und wir haben einen Einsatz mit der Drohne organisiert und koordiniert“, so Fetting. Die Landwirte kommen dabei ihrer gesetzlichen Pflicht nach, vor der Mahd aktiv zu werden, um Tiere auf den Wiesen zu schützen. „Da ist es für jeden vom Vorteil, wenn wir als Team zusammen arbeiten“, betonte Fetting.

Ausschlafen gab es für die zehn Norder Jäger seit Ende Mai bis in den späten Juni hinein allerdings nicht. Bereits in den frühen Morgenstunden kamen sie bei Sonnenaufgang am vereinbarten Treffpunkt an den Flächen zusammen. „Das ist wichtig, damit die Wärmesignatur der Kitze auf der Kamera der Drohne gut zu erkennen ist“, erklärte Jäger Fetting.

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Und der Erfolg gebe ihnen Recht, so Fetting, denn es wurden in dieser Zeit rund 350 Hektar Fläche abgeflogen. Es konnten knapp 40 Kitze vor dem Mähtod bewahrt werden. „Ich erinnere mich noch genau an einen Morgen, da konnten wir allein neun Kitzen innerhalb von drei Stunden das Leben retten“, blickt der Jäger zufrieden zurück.

Notwendig sei beim Schutz der Wildtiere auf den Felder der Landwirte eine gute Zusammenarbeit der Landwirte und Jäger. Denn nur Hand in Hand könne diese Arbeit geleistet werden. „Im Namen aller möchte ich mich herzlich bei den Landwirten bedanken, die uns frühzeitig informiert haben oder selbstständig ihre Flächen kontrolliert haben“, so Fetting.

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