Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Polizeieinsätze zu Silvester in Ostfriesland Mehrere betrunkene Fahrer und Zank wegen Böllern – 57-Jähriger zückt Messer und wird verprügelt

Der Jahreswechsel in Ostfriesland war aus Sicht der Polizei weitestgehend ruhig: Die Beamten der Polizeiinspektionen Emden/Leer und Aurich/Wittmund mussten immer wieder wegen Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und Auseinandersetzungen, größere Einsätze gab es aber nicht.

Der Jahreswechsel in Ostfriesland war aus Sicht der Polizei weitestgehend ruhig: Die Beamten der Polizeiinspektionen Emden/Leer und Aurich/Wittmund mussten immer wieder wegen Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und Auseinandersetzungen, größere Einsätze gab es aber nicht.

Arne Haschen

Ostfriesland - Der Jahreswechsel in Ostfriesland war aus Sicht der Polizei weitestgehend ruhig: Die Beamten der Polizeiinspektionen Emden/Leer und Aurich/Wittmund mussten immer wieder wegen Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und Auseinandersetzungen ausrücken, größere Einsätze gab es aber nicht. Wie die Polizei Emden/Leer mitteilte, „musste der eine oder andere Nutzer von Feuerwerkskörpern durch die Einsatzkräfte auf den sachgemäßen Umgang hingewiesen werden.“

Am Freitagabend kam es an der Petkumer Straße in Emden zu einem Verkehrsunfall.

FEUERWEHREINSATZ IN EMDEN Fahrer kommt von der Straße ab und knallt gegen Ampel

Emden

Dornumer Seniorin ruft Polizei unter falschem Namen

Das war auch in den Kreisen Wittmund und Aurich ein Thema in der Silvesternacht, wo es „wie in jedem Jahr Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten wegen des Abbrennens von Feuerwerkskörpern“ gab. Demnach machten sich vor allem Tierbesitzer Sorgen, dass die Knallgeräusche Panik auslösen würden. In einigen Fällen wurde dann die Polizei hinzugerufen, da eine Verständigung auf sachlicher Basis nicht mehr möglich war. In der Gemeinde Dornum war dies bei einer 72-jährigen Frau der Fall, wie die Inspektion Aurich/Wittmund mitteilt, denn diese „war nicht zu beruhigen und gab zweimal nacheinander falsche Personalien gegenüber den eingesetzten Beamten an.“ Gegen die Frau wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Trotz allem war es laut Polizei aber insgesamt ein friedlicher Jahreswechsel.

Das Fazit des Kreisfeuerwehrverbands Aurich für die Silvesternacht fällt entspannt aus: Insgesamt elf Einsätze wurden registriert – wie hier ein Kleinbrand in Norden. Das sind deutlich weniger, als vor der Pandemie oft üblich waren.

EINSATZ-FAZIT DER KREISFEUERWEHR Trotz Böllerei deutlich weniger Einsätze als vor der Corona-Pandemie

Aurich

57-Jähriger zückt im Streit ein Messer

Im Bereich des Kommissariats Norden gab es zwischen Silvester und Neujahr einige Einsätze aufgrund von ausartenden Streitigkeiten, Körperverletzungen und Bedrohungen. In allen Fällen spielte demnach Alkoholeinfluss bei den Aggressoren eine Rolle. Am Samstagnachmittag gegen 15.50 Uhr geriet auf dem Marktplatz Norden ein alkoholisierter 57-Jähriger mit zwei weiteren Männern im Alter von 37 und 15 Jahren in Streit. Nachdem er zugeschlagen hatte, zückte der Mann auch noch ein Messer und bedrohte die Personen. Dies war nun für diese der Anlass, wiederum gemeinsam auf den Angreifer loszugehen. Als dieser sich entfernen wollte, folgten ihm die zuvor Angegriffenen und verletzten ihn bei einer weiteren Auseinandersetzung in der Westerstraße. Weitere Ermittlungen werden laut Polizei noch erforderlich sein, um alle Einzelheiten zu klären.

Weil eine 46-Jährige in Weener mit ihrem Pkw Schlangenlinien fuhr, ließ die Polizei die Frau pusten – mit einem Resultat von über 2,4 Promille Blutalkoholwert.

VERKEHRSKONTROLLE IN WEENER Polizei stoppt Alkoholfahrerin mit 2,4 Promille

Weener

Betrunkene Fahrer in Aurich und Jemgum

In Jemgum griffen Beamte im Rahmen einer Verkehrskontrolle am frühen Sonntagmorgen gegen 0.40 Uhr in der Oberfletmer Straße einen 42-jährigen Fahrer auf, der erheblich alkoholisiert war.: Der Mann aus dem Raum Uslar hatte demnach einen Atemalkoholwert von 1,89 Promille bei einem Test vor Ort. Bei der weiteren Kontrolle konnte dann auch noch ermittelt werden, dass der Pkw-Führer keine Fahrerlaubnis hat. Die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt und eine Blutentnahme durchgeführt.

Ein betrunkener Fahrer ging am 1. Januar auch den Beamten in Aurich ins Netz: Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer hatte die Polizei demnach über einen unsicher wirkenden Pkw-Fahrer informiert. Um 7.15 wurde der 38-Jährige dann im Bereich des Schoolpads in Aurich-Popens aufgegriffen. Die Überprüfung ergab dann einen Atemalkoholwert von 1,7 Promille. Da an dem Pkw des Mannes Unfallschäden festgestellt wurden, wurde die mutmaßliche Fahrtstrecke hinsichtlich eines möglichen Unfallortes überprüft. Hierbei konnte ein beschädigtes Verkehrszeichen auf der Verkehrsinsel Hoheberger Weg/Einmündung Wallinghausener Straße festgestellt werden. Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Arne Haschen
Arne Haschen Digitalteam Wesermarsch
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

POSITIVES VOTUM Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH – Rießelmann spricht von „Happy End“

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden