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NWZonline.de Region Ostfriesland

Binnensee Simonswolde: Leck im Sandwater gestopft

26.11.2021

Simonswolde Das Leck im Sandwater in Simonswolde ist durch einen so genannten elastischen Flüssigboden aus Bodenmaterial und Zusatzstoffen gestopft worden. Das Wasser kann nun nicht mehr abfließen, teilte der Landkreis Aurich mit. Nun soll in den kommenden Wochen beobachtet werden, ob die durchgeführte Abdichtung den erhofften Erfolg hat und der Wasserstand in dem rund 23 Hektar Niedermoorsee nach den Winterniederschlägen im kommenden Jahr wieder auf das alte Niveau steigt, stellte Kreissprecher Rainer Müller-Gummels fest.

Zur Erinnerung: Im Frühjahr 2021 war ein ungewöhnlich niedriger Wasserstand im Sandwater aufgefallen, der nicht auf die Witterung in den vorangegangenen Jahren zurückgeführt werden konnte. Entdeckt wurde schließlich ein Leck in der Verwallung, wo auf einer Länge von 750 Metern Wasser aus dem Sandwater unter dem Weg „Achtert Sandwater“ hindurch in einen Graben floss. Der Wasserstand im Sandwater sank um mehrere Dezimeter. Durch sommerliche Hitze und Trockenheit bereits von 2018 bis 2021 ein Fischsterben bei den niedrigen Wasserständen beobachtet worden.

Eine Fräse grub einen Schlitz, in den der Flüssigboden eingefüllt wurde. Bild: privat

Der Flüssigboden wurde in ein etwa 30 bis 40 Zentimeter breites und bis zu drei Metern tiefen Schlitz in der Mitte des Weges gefüllt. Der elastische Flüssigboden wirke abdichtend und passe sich den Bodenbewegungen an, erklärte Müller-Gummels. Vorbereitet wurde der Flüssigboden zunächst in einer speziellen Anlage und dann mit Betonmischern zur Baustelle gebracht. „Die Arbeiten mussten angesichts des durchfeuchteten und instabilen Bodens nach und nach durchgeführt werden“, so Müller-Gummels. Hier arbeiteten Mitarbeiter der ausführenden Firma Heyen und des Landschafts- und Kulturbauverbandes zusammen. Unterbrochen wurden die Arbeiten durch die wechselhafte Witterung, weil der Weg zeitweise kaum sicher durch Baufahrzeuge befahrbar war und die Arbeiten durch Niederschlagswasser in der Baugrube behindert worden wären.

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Wegen der Lage der Baustelle im Wasserschutzgebiet Tergast und in einem Naturschutzgebiet musste bei den Arbeiten besonders sorgsam vorgegangen werden. Die Stadtwerke Emden als Eigentümerin des Gewässers beauftragten dazu einen Fachmann, der die Arbeiten engmaschig begleitete. Diese wurden vom Landkreis Aurich genehmigt, von den Stadtwerken Emden beauftragt und die Kosten werden zu gleichen Teilen vom Landkreis, Stadtwerken und der Gemeinde Ihlow getragen.

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