Die Stadt Emden testet heute, am Mittwoch, um 10 Uhr die Sirenen. Etwa eine Minute lang wird der Ton zu hören sein. Zehn Minuten später sollte dann ein weiteres Sirenensignal zu hören sein, zur Entwarnung.
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Emden -
Wer das Pech hat, in der Nähe einer Sirene zu wohnen, muss heute leiden: Probealarm! Aber der Höllenlärm macht Sinn: Im Ernstfall erreicht die Warnung vor einer Katastrophe so auch Menschen, die gerade weder Handy noch Computer oder Radio dabeihaben.
Um 10.00 Uhr geht es los. Eine Minute lang wird ein auf- und abschwellender Ton zu hören sein. Seine Bedeutung: Katastrophenalarm
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Was ist anschließend im Ernstfall zu tun? Zuerst: Digitale Medien beachten und das Radio einschalten. Lokale Sender wie NDR 1 und 2, Antenne Niedersachsen, FFN, Radio 21 und Radio Ostfriesland informieren über die Lage. Ansonsten: Ruhe bewahren, Gebäude aufsuchen, Türen und Fenster schließen.
Um 10.10 Uhr folgt ein Dauerton, der ebenfalls eine Minute lang ist. Seine Bedeutung: Entwarnung. In realen Katastrophenlagen wird es Stunden, wenn nicht Tage dauern, bis er zu hören ist. Beim Emder Sirenenprobealarm ist der ganze Spuk nach elf Minuten vorbei.
Probealarme finden regelmäßig statt, um die Bevölkerung mit den Signalen vertraut zu machen. Heute zudem auch, um zu testen, wie sich die beiden neuen Sirenenstandorte auf die Hörbarkeit im Stadtgebiet auswirken. Beim letzten Test hatten viele die Töne nicht wahrgenommen.