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NWZonline.de Region Ostfriesland

Kranzniederlegung in Tannenhausen: Gedenken an sowjetische Kriegsopfer

27.11.2021

Tannenhausen Mit einer Kranzniederlegung ist am Volkstrauertag auch in diesem Jahr der 200 sowjetischen Kriegsopfer an der Gedenkstätte in Tannenhausen gedacht worden. Das teilte Heinz Kleemann für die Projektgruppe Kriegsgräberstätte mit. Im Beisein von Ortsbürgermeisterin Gerda Küsel und Mitgliedern des Ortsrates legten Vertreter der Feuerwehr Tannenhausen einen Kranz nieder. Musikalisch begleitet wurde die Trauerfeier mit Gitarre und Gesang von Tillmann Kleemann-Anders.

Das Gedenken markiert in diesem Jahr einen letzten öffentlichen Auftritt der Projektgruppe Kriegsgräberstätte Tannenhausen, die sich seit Jahren um die Gedenkstätte Tannenhausen kümmert. Es handelt sich dabei um eine lose Verbindung von Bürgern aus Großefehn und Aurich, die sich um die Pflege und das Erinnern auf dem sogenannten Russenfriedhof kümmert. Die Aktionen reichen bereits viele Jahre zurück. Eine Schülergruppe der Hauptschule beteiligte sich in jüngerer Zeit beispielsweise mit anderen Gruppen, Verbänden und Einrichtungen an der Vorbereitung des Auschwitz-Gedenktages in Aurich im Güterschuppen zum Thema: „Panzergraben“.

Die Projektgruppe Kriegsgräberstätten ist ein loser Zusammenschluss

Die Projektgruppe bereitete in diesem Jahr außerdem den Alternativbeitrag zum Auschwitz-Gedenktag: „Gedenkstätten im Kreis Aurich“ mit vor. Federführend ist hier seit kurzem für der Verein Gedenkstätte KZ Engerhafe. 2021 jährte sich der 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion. Angehörige wurden begleitet, die an der Gedenkstätte ihrer eigenen Angehörigen gedenken wollten, die im Krieg zu Tode kamen. „Sie wissen in der Regel nicht, wo sie bestattet sind“, so Kleemann.

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Erinnert an die russischen Kriegsopfer: Die Gedenkstätte in Tannenhausen mit den Namen der Opfer. Bild: Günther Gerhard Meyer

Die Projektgruppe beschloss anstelle des deutsch-russischen Seminars einen Flyer zum Thema: „10 Jahre deutsch-russisches Seminar“ zu erstellen. Spontan ergab sich aus dieser Idee ein digitales Seminar mit 15 jugendlichen Teilnehmern aus Archangelsk unter der Leitung von Elena Mitiuesheva und mit Beteiligung von Alwin de Buhr. Dadurch entstanden viele Texte zur Gestaltung des Flyers. Heinz Kleemann und Ulf Reibe organisierten auch dazu am 10. August eine Gedenkfeier in Tannenhausen zum Gedenken an die Toten und zur Erinnerung an coronabedingt ausgefallene deutsch-russische Seminare.

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