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Fanclub „gröön Un Witt“ Aus Wiesmoor Das „virtuelle Stadionbier“ hat Werder nicht geholfen

Tobias Göttler

Wiesmoor - Wenn man in Corona-Zeiten schon nicht ins Stadion kann, und auch zu Hause nur in kleiner Gruppe vor dem Fernseher sitzen darf, dann sollte man doch wenigstens virtuell ein Bier zusammen trinken. Das haben sich Eike Lawatsch und Thomas Wright vom Werder-Fanclub „Gröön und Witt“ aus Wiesmoor gedacht. Und so haben sie ihre Mitglieder am Montagabend 30 Minuten vor dem Bundesliga-Neustart gegen Bayer Leverkusen zu einem Videochat samt virtuellem Stadionbier eingeladen. Mehr als 20 Werder-Fans sind der Einladung gefolgt. „Die Idee ist gut angekommen. Es soll vorerst aber eine einmalige Aktion bleiben“, sagt Eike Lawatsch.

WERDER-BREMEN-FANCLUB AUS WIESMOOR Sie treffen sich Montag auf ein „virtuelles Stadion-Bier“

Tobias Göttler
Wiesmoor

Der 32-Jährige begrüßte zusammen mit seiner Freundin Patricia Kleen sowie Wright und dessen Freundin Dijana Kreko die Werder-Fans virtuell in seinem Wohnzimmer. „Wir haben über die Aufstellung diskutiert, unsere Tipps abgegeben und dann auf Werder angestoßen“, sagt Lawatsch. Anschließend sei ein Teil der Mitglieder „online“ geblieben, einige hätten sich aber auch aus dem Chat verabschiedet.

Rückkehr ins Clubhaus erhofft

„Wir hoffen, dass wir alsbald wenigstens wieder in unserem Clubhaus zusammen gucken“, sagt Lawatsch. Das Clubhaus steht auf dem Grundstück seines Kollegen Wright. Mit ihm hatte er vor drei Jahren den Club „Gröön un Witt“ gegründet. 50 Prozent der Mitglieder sind Frauen.

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Eine Erkenntnis vom Montagabend blieb bei Lawatsch hängen: „Es ist beeindruckend, wie Werder es geschafft hat, die Form der Spiele von vor zwei Monaten zu halten.“ Werder hat das Spiel gegen Leverkusen übrigens mit 1:4 verloren.

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