• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Ostfriesland

Tierschutz: Gequälte Hunde suchen ein liebevolles Zuhause

03.07.2021

Berumbur Sie suchen ein neues Zuhause, um ein normales Hundeleben führen zu können. Der Tierschutzverein Zypernhunde in Berumbur hat sich dieses Ziel auf die Fahnen geschrieben. Auf der Mittelmeerinsel steckt der Tierschutz noch in den Kinderschuhen. Constanze Schneider fliegt jedes Jahre eine Woche mit ihrer Kollegin Andrea Albers dorthin, um sich vor Ort über die aktuelle Situation ein Bild machen zu können. Von morgens sieben Uhr bis mittags arbeiten die beiden Ostfriesinnen in einem privat geführten Tierheim, genannt Capca Dog Shelter.

Die Berumburerinnen bekommen Unterstützung von Tierschützern aus England, der Schweiz und Deutschland, die auf der Insel ihren Lebensabend verbringen. Die Freundin Jutta Evers besitzt inzwischen selbst einen Zypernhund namens Jasper. Sie hilft seitdem aktiv im Tierschutz mit. So haben wir uns auch kennengelernt“, sagte Constanze Schneider, denn Jasper war eines ihrer Pflegehunde.

Immer wieder erlebt sie bei ihrem Besuchen auf Zypern das traurige Los der Hunde. Oft sind es Jäger, die für sich einen Hund für die Jagd auswählen, aber den Rest des Wurfes einfach aussetzen. „Die Welpen werden buchstäblich weggeworfen“, sagte Schneider. Dann stromern sie über die Insel. In anderen Fällen wurde Hunde von ihren Besitzern lieblos angekettet, um Fremde von Bananenplantagen fernzuhalten. „Da versuchen wir dann, die Hunde von den Besitzern freizukaufen“, berichtet Schneider.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Ostfriesland-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Tierschützer auf der Insel haben inzwischen Organisationen und Tierheime gegründet, um die Arbeit zum Schutz von herrenlosen Straßenhunden unter anderem in Deutschland zu unterstützen. Der Verein vermittelt die Hunde nach Deutschland. Schneider und Albers bieten in Hage außerdem inzwischen auch Pflegestellen an.

Wenn die Hunde nach Deutschland kommen, sind die kastriert, gechipt und geimpf. Ab anderthalb Jahren werden sie auch auf die typischen Mittelmeerkrankheiten, bespielsweise auf Leischmaniose, untersucht. „Davor haben die meisten Interessenten Angst“, sagte Schneider über die Krankheit, die durch die Sandmücke übertragen wird. „Wir klären die Leute auf. Auch mit dieser Krankheit können die Hunde sehr alt werden und gut leben. Das ist wie ein Kind mit Diabetes, dass sich besonders ernähren muss.“

Ein ganzes Jahr werden Sachen für den Flohmarkt gesammelt, um sie zu verkaufen, erklärt Schneider. Dieser Flohmarkt findet wieder am 11. Juli statt. „Feste Preise haben wir nicht“, sagt sie. „Wir bitten die Leute darum, soviel zu geben, was ihnen der Tierschutz wert ist. Haben sie keine Ideen, helfen wir natürlich gerne mit Vorschlägen“, betonen die Tierschützerinnen aus der Samtgemeinde Hage. Am Ende des Tages werden übrig gebliebenen Spenden in Kisten verpackt, damit sie ein anderer Verein auf einem Flohmarkt weiter verkaufen kann. „Dann fängt das Sammeln wieder an“, so Schneider. „Somit bekommen wir jedes Jahr neue Sachen, um sie zu verkaufen.“

Streunende Hunde werden auf der Mittelmeer-Insel zum Problem. Jäger setzen sie aus, weil sie beispielsweise nur ein Tier aus dem Wurf behalten. Die Vermehrung ist ebenfalls ein Problem, wenn die Hunde nicht kastriert sind. Viele der Tiere verwildern und sind auf der Suche nach Futter oder in der brennenden Sonne nach Wasser. Die meisten sind anfangs scheu, ängstlich und laufen vor Menschen weg. Viele der Hunde werden in Tötungsstationen durch Injektionen umbebracht. Der Flohmarkt zugunsten der Zypernhunde wird veranstaltet am Sonntag, 11. Juli, von 9 bis 17 Uhr in der Ubbo-Emmius-Straße 1 in Berumbur. Außerdem gibt es Kuchen, Würstchen und Getränke. Infos und Spendengaben nimmt Constanze Schneider unter 04936/3114989 entgegen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.