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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Ovelgönne

Milchwerk: Auf Suche nach Alternativen

02.11.2011

STRüCKHAUSEN Rolf Tönjes, Betriebsratsvorsitzender des DMK-Milchwerks in Strückhausen, arbeitet seit mehr als 20 Jahren am Standort. Er ist als Disponent im Materiallager beschäftigt und kann sich an seinen ersten Arbeitstag im Jahr 1988 noch gut erinnern. „Damals hatten wir noch weit mehr als 600 Mitarbeiter“, sagt der 55-Jährige, der sich seit 1992 im Betriebsrat engagiert. Seit 2006 ist er Betriebsratsvorsitzender in Strückhausen – und derzeit hat er alle Hände voll zu tun. Neben seiner Arbeit bereitet er die große Betriebsversammlung für kommenden Donnerstag, 3. November, vor.

An diesem Tag wird der Vorstand des Deutschen Milchkontors (DMK) im Milchwerk Strückhausen sein neues Strukturkonzept vorstellen. „Und darin gibt es eine Passage, in der man das Werk in Strückhausen 2012/2013 schließen möchte“, sagt Tönjes.

Erhalt des Werkes gefordert

Dass die Mitarbeiter in Strückhausen von diesen Plänen nichts halten, ist nachzuvollziehen. In den Fenstern des Besuchertrakts hängen Plakate mit der Aufschrift: „Stop, wir fordern den Erhalt unseres DMK-Milchwerks in Strückhausen“. Unterstützung wird die Strückhauser Belegschaft am Donnerstag auch von Landespolitikern erhalten. „Björn Thümler und Olaf Lies werden zur Versammlung kommen“, sagt Tönjes, der darauf hinweist, dass für kommenden Freitag in Strückhausen eine Sitzung des DMK-Gesamtbetriebsrats sowie des DMK-Konzernbetriebsrats geplant ist.

Konzept unabhängig prüfen

Und nach dem Stand der Dinge wird der Betriebsrat einen Antrag stellen, einen Unternehmensberater einzuschalten, der als externer Experte die Daten und Fakten der Strückhauser Pläne zusammenträgt. Und nach der Prüfung sollen dann Alternativen für den Standort Strückhausen gefunden werden.

Eines ist aus der Sicht von Tönjes aber schon jetzt klar. Die Käseproduktion in Edewecht soll ausgebaut werden. Der Rohstoff Milch werde deshalb zukünftig von Strückhausen nach Edewecht verschoben. Für den Standort Strückhausen sind jetzt kreative Ideen gefragt.

Hans-Carl Bokelmann Jade/Ovelgönne / Redaktion Brake
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