GROßENMEER - Vor mehr als zehn Jahren hatte sich in Großenmeer ein Kreis von Alteingesessenen und Neuzugezogenen zusammengefunden, um gemeinsam etwas für ihre Kinder zu schaffen: Einen Spielplatz, der keine Wünsche offen lässt. Nördlich des Sportplatzes, auf einem 6000 Quadratmeter großen gemeindeeigenen Areal am Dorfweg wurde mit viel Eigenarbeit ein Platz geschaffen mit Rodelberg, einer Seilbahn, Karussell, Rutsche und Klettergeräten. „Wir waren hier fast jeden Sonnabend zu Gange“, berichtet Gründungsmitglied Marco Levermann.

Von Anfang an mit dabei waren die damals jungen Eltern Florian Höse, Karin Vogler und Knut Kunst. Finanziert wurde die Ausgestaltung des Spielplatzes mit eigenen Mitteln, aber auch durch Spenden der Dorfbevölkerung. Der vordere Teil wurde als Wiese belassen und dient als Bolzplatz.

Kinder werden groß – und so wollen die Begründer der Spielplatz-Initiative die Verantwortung für die Anlage nach zehn Jahren an die Gemeinde Ovelgönne, seit jeher zuständig für die Sicherheit der Spielgeräte, abgeben.

Unklar blieb zunächst, was mit der Kasse der Spielplatz-Initiative, die einen Haben-Bestand von noch rund 2700 Euro aufweist, geschehen soll. Doch auch dieses „Problem“ ist jetzt aus der Welt. Mit dem Bürger- und Heimatverein Großenmeer wurde man sich handelseinig.

Der Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereins, Uwe Galinowski, hat bereits eine Vorstellung, was man mit dem Geld machen könnte: „Wir könnten den Bolzplatz als Beachvolleyball-Platz herrichten.“ Damit könnte das Beachvolleyball-Turnier, das bisher auf einem nicht mehr zur Verfügung stehenden Gelände des landwirtschaftlichen Lohnbetrieb van Eijden stattfand, wieder aufleben.