OVELGöNNE - OVELGÖNNE - Die Entwicklungen eines Jahres spiegeln sich auch in personellen Veränderungen wider.
Im Februar wird die neue Gleichstellungsbeauftragte Ulrike Mayer gewählt und ihm März bekommt das Handwerksmuseum Ovelgönne mit Dr. Kirsten Ulrike Maaß eine neue Leitung. Leider ist der Vertrag von Dr. Maaß auf ein halbes Jahr begrenzt und kann auch nicht verlängert werden. Daher verlässt die Leiterin die Einrichtung im Oktober wieder. Offen bleibt, wie eine notwendige wissenschaftliche Kraft auf Dauer finanziert werden kann.
Die segensreiche Arbeit des Gnadenhofs „Pferdeoase“ wird bundesweit anerkannt. Die Deutsche Vereinigung zum Schutz des Pferdes verleiht Ingrid Lindenberger und Bernhard Kutz im August den „Horsemannship-Preis“. Diese Würdigung ehrt das langjährige Engagement der Pferdeschützer – und wurde erst viermal vergeben.
Die Kommunalwahl im September bringt erwartungsgemäß Veränderungen mit sich. Neben einem Einzelbewerber holt auch Bündnis 90/Die Grünen einen Ratssitz. Mit den bisher bereits im Rat vertretenen Parteien CDU, FDP und SPD sowie der Wählergemeinschaft UGO wird der neue Ovelgönner Gemeinderat damit deutlich bunter.
Die CDU behauptet sich als stärkste politische Kraft, kann aber aufgrund der „bunten Konstellation“ keinen zu den bisherigen sechs Ratssitzen hinzu gewinnen. Gemeinsam mit dem FDP-Ratsmitglied sowie dem unabhängigen Einzelbewerber bildet die CDU eine Gruppe.
Die SPD büßt einen Sitz ein (vier statt bisher fünf); sie „gleicht“ diesen Verlust mit dem Zusammenschluss mit der Grünen-Ratsfrau wieder aus. Die UGO verliert zwei Ratssitze und ist nur noch mit drei Mitgliedern im Rat vertreten.
Ewald Gierke aus Oldenbrok stellt im Dezember sein plattdeutsches Buch „To Huus“ vor. Gierke hat dafür Geschichte und Geschichten aus Oldenbrok, Großenmeer und Strückhausen liebevoll zusammengetragen und damit seiner geliebten Heimat ein Denkmal gesetzt; eine interessante Lektüre, nicht nur für Heimatforscher.
