Ovelgönne/Jade - 18.09 Uhr im Rathaus in Oldenbrok-Mittelort: Kay Blankenstein greift zum Telefonhörer und nimmt die ersten Ergebnisse zur Europawahl entgegen. Die Zahlen passen – und schon meldet sich das nächste Wahllokal. Um 18.37 Uhr ist die Europawahl in Ovelgönne Geschichte. „Super, das hat geklappt wie am Schnürchen“, sagt Blankenstein.
Im Rathaus der Gemeinde Jade geht es ähnlich zügig zur Sache. Noch vor 19 Uhr sind alle Stimmen erfasst. Danach wird das Gemeindeergebnis an das Kreishaus in Brake per Schnellmeldung durchgegeben.
Die gute Nachricht zur Europawahl 2014 gleich vorweg: Die Wahlbeteiligung ist in Ovelgönne und Jade im Vergleich zur Wahl 2009 leicht gestiegen.
Die CDU hat in beiden Gemeinden die Nase vorn – Ovelgönne 42,9 Prozent, Jade 43,31 Prozent – und kann damit das Ergebnis von vor fünf Jahren in beiden Gemeinden noch steigern.
Die SPD legt in Ovelgönne mit 30,20 Prozent leicht zu (2009: 30,1). In Jade erreicht sie 26,29 Prozent der Stimmen. (2009: 26,8).
Starke Einbrüche hat die FDP zu verkraften. Sie kommt in der Gemeinde Ovelgönne lediglich auf 6,58 Prozent der Stimmen (2009: 11,6 Prozent); in der Gemeinde Jade sind es sogar nur 3,89 Prozent der Stimmen (2009: 14,8 Prozent).
Die Grünen erreichen in Ovelgönne nur 6,52 Prozent der Stimmen (2009: 9,4 Prozent). In Jade können die Grünen dagegen nochmals zulegen. Nach 12,5 Prozent von vor fünf Jahren kommen sie jetzt auf 14,14 Prozent der Stimmen.
Die AfD erreicht in Ovelgönne immerhin 5,28 Prozent der Stimmen; in Jade sind es 4,3 Prozent. Die Linke erreicht in Ovelgönne 3,44 Prozent; in Jade sind es 3,43 Prozent.
Die Tierschutzpartei bringt es in Ovelgönne auf 1,36 Prozent der Stimmen. Die Piraten erreichen in Jade 0,82 und in Ovelgönne 0,47 Prozent der Stimmen.
