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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Ovelgönne

SITZUNG: Zustimmung mit Bedenken

18.02.2006

OVELGöNNE Der Ovelgönner Bürgermeister Thomas Brückmann wirbt für ein klares Votum. Sonst wird die Position der Gemeinde geschwächt.

von torsten wewer OVELGÖNNE - Der Ovelgönner Gemeinderat hat die bisherigen Planungen zur B 211 neu weitgehend zustimmend zur Kenntnis genommen. Bei der Gestaltung des Knotenpunktes in Petershörne (Anbindung Strückhauser Straße) gibt es allerdings einen abweichenden Vorschlag zu der von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr vorgelegten Planung.

Im voll besetzten Saal der Gaststätte „Ton‘ Swiensstall“ in Oldenbrok äußerten am Donnerstagabend mehrere Ratsmitglieder ihren Unmut über die Planung. Man habe gar keine Einflussmöglichkeiten gehabt, erklärte etwa Dr. Doris Cordes (SPD), und solle nun einfach den Entwurf „abnicken“. Ihr Fraktionskollege Alfred Schäfftlein, zugleich Kreistagsmitglied, schlug in die gleiche Kerbe. Prof. Dr. Carl H. Hamann (UGO) bemängelte den Knotenpunkt 2 (Petershörne): Statt wie geplant die Auf- und Abfahrten in Richtung der derzeitigen Bebauung vorzunehmen, sollten diese lieber „seitenverkehrt“ angelegt werden – auf den freien Flächen.

Diese Variante bedeute einen größeren Flächenverbrauch und gefährde außerdem einen Landwirt in seiner Existenz, erklärte Bürgermeister Thomas Brückmann. Der Verwaltungschef warb vehement für ein klares Votum zur Ortsumgehung. „Alles andere würde unsere Position schwächen“, so Brückmann.

Der Verwaltungschef ließ sich dabei nicht von Betroffenen beirren, die der Ratssitzung beiwohnten und in der Einwohnerfragestunde erneut Bedenken gegen den geplanten Trassenverlauf kundtaten. Dies insbesondere, weil über Entschädigungen und Ausgleichsmaßnahmen noch immer nichts Konkretes bekannt ist. Umso eher sollten Fakten geschaffen werden, griff Brückmann diese Bedenken auf, damit die Betroffenen endlich konkret über Entschädigungen verhandeln könnten.

Der vorgelegte Entwurf sei noch nicht „parzellenscharf“, erklärte Brückmann. Allerdings würden sich – wenn überhaupt – voraussichtlich nur noch geringfügige Änderungen im Planfeststellungsverfahren ergeben.

Nach dem Bau der B 211 neu wird die bestehende Bundesstraße heruntergestuft zur Gemeinde- bzw. Stadtstraße.

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