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Unfälle Zugunglück Indien: Ermittlung wegen möglicher Fahrlässigkeit

Mehr als 300 Menschen sind bei dem schweren Zugunglück ums Leben gekommen.

Mehr als 300 Menschen sind bei dem schweren Zugunglück ums Leben gekommen.

Rafiq Maqbool/AP

Neu Delhi (dpa) - Nach dem schweren Bahnunglück in Indien mit Hunderten Toten und Verletzten ermittelt die Polizei wegen möglicher strafbarer Fahrlässigkeit. Eine Eisenbahnbehörde hatte der Polizei empfohlen, entsprechend zu ermitteln, wie örtliche Medien berichteten.

Nach Angaben von Bahnminister Ashwini Vaishnaw war die Ursache für das Unglück mit mindestens 275 Toten und Hunderten Verletzten nach ersten Erkenntnissen wohl ein Fehler beim elektrischen Signal gewesen.

Die politische Opposition warf der Regierung vor, die Aufmerksamkeit auf einen möglichen kriminellen Hintergrund zu lenken anstatt Verantwortung für Sicherheitsprobleme bei der Bahn zu übernehmen. Sie forderte den Bahnminister zum Rücktritt auf.

Passagierzug soll falsches Signal erhalten haben

Die Räumungsarbeiten dauern an. Ein Passagierzug soll am Freitag ein falsches Signal erhalten haben und deshalb auf ein Gleis gefahren sein, auf dem ein Güterzug stand, berichtete die «Times of India» unter Berufung auf eine Behördenmitarbeiterin. Er sei mit hoher Geschwindigkeit auf den Güterzug geprallt. Ein zweiter Passagierzug soll demnach anschließend in die entgleisten Waggons gekracht sein.

Dutzende Leichen waren auch heute noch nicht identifiziert, sagte der Verwaltungschef des Bundesstaats Odisha, Pradeep Kumar Jena. Viele Angehörige versuchten, in mehreren Leichenhäusern die teils schwer entstellten Opfer zu identifizieren.

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