ABERDEEN - Die Aktion zum Stopfen des Lecks an der Gasplattform „Elgin“ in der Nordsee hat sich nach Angaben des Ölkonzerns Total als erfolgreich erwiesen. Knapp eine Woche nach der Abdichtung trete kein Gas mehr aus, teilte Total am Montag mit. Das Loch an der Plattform, die 250 Kilometer östlich von Aberdeen liegt, war vergangene Woche mit schwerem Schlamm gefüllt worden.

Das Leck, aus dem klimaschädliches Methan entwichen war, soll nun mit Zement verschlossen werden. Danach könnten die Arbeiter zurückkehren, hieß es. Das Ganze werde noch Wochen dauern.

Der Zwischenfall auf „Elgin“ habe „keine ernsthaften Auswirkungen auf die Umwelt“ gehabt, sagte Total-Manager Yves-Louis Darricarrère. „Wir können hier nicht von einer massiven Umweltkatastrophe sprechen“, sagte auch Christoph von Lieven von Greenpeace. Allerdings habe sich ein großflächiger Film aus Gaskondensat auf dem Meer ausgebreitet.