Sydney - Einen Tag vor dem Vorverkaufsbeginn für seine geplante Konzerttour im Dezember hat Australien laut Medienberichten US-Sänger Chris Brown die Ausstellung eines Visums für die Einreise verweigert. Grund sei demnach Browns gewalttätige Vergangenheit. Der Sänger habe eine entsprechende Mitteilung bekommen, wonach die Absicht bestehe, ihm ein solches Visum zu verwehren, berichtete die Zeitung „The Sydney Morning Herald“ am Sonntag. Der R&B-Star habe nun die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen oder seinen Antrag zurückzuziehen, schrieb das Blatt weiter.
Auftritte waren im Dezember unter anderem in Perth, Melbourne und Sydney geplant. Der Sänger war 2009 nach einem Angriff auf seine damalige Freundin Rihanna wegen Körperverletzung verurteilt worden. Im vorigen Jahr saß er wegen Handgreiflichkeiten mit einem Mann mehrere Monate im Gefängnis.
Der Sänger respektiere die australischen Bestimmungen, um ins Land gelassen zu werden, teilte seine Agentin Nicole Perna mit. Der 26-Jährige hoffe aber, dass bei einer endgültigen Entscheidung der australischen Behörden auch seine persönliche Entwicklung, seine derzeitigen Bemühungen um Besserung und sein Wunsch, vor seinen Fans auftreten zu können, berücksichtigt würden.
