Berlin - Etwa jeder zwölfte Straftat-Verdächtige (8,5 Prozent) war im vergangenen Jahr offenbar Zuwanderer. Das entspricht 167 268 Taten, wie „Die Welt“ unter Berufung auf die noch unveröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik für 2017 berichtet. In einigen Kriminalitätsfeldern ist der Anteil der Zuwanderer demnach besonders hoch. Beim Taschendiebstahl stellen sie 31,4 Prozent aller Tatverdächtigen, bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung 15,9 Prozent. Damit gäbe es mehr Verdachtsfälle gegen Zuwanderer als es ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung entspricht: Der als Zuwanderer definierte Personenkreis habe Ende 2017 etwa zwei Prozent der Bevölkerung ausgemacht, schreibt „Die Welt“.