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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Experte sieht Chancen für S!sters in Israel

25.02.2019

Berlin Mit dem Song „Sister“ über wiederentdeckte Schwesterliebe blickt das Duo S!sters nach ihrem Erfolg beim Vorentscheid zum European Song Contest (ESC) hoffnungsvoll Richtung Finale in Israel. Dort sollen die beiden Sängerinnen Carlotta (19) aus Hannover und Laurita (26) aus Wiesbaden am 18. Mai für Deutschland im ESC antreten.

Die S!sters setzten sich am Freitagabend gegen sechs Konkurrenten im Vorentscheid durch, der von wenig Glamour und einem überschaubaren Anteil musikalischer Glanzleistungen geprägt war. Die Zuschauerquote für die ARD blieb bei „Unser Lied für Israel“ eher bescheiden.

ESC-Experte Irving Wo­lther sieht aber Chancen für die Endrunde in Tel Aviv. „Wir kennen erst ein gutes Dutzend Beiträge in dem Feld, das sich bisher qualifiziert hat. Da stehen wir gar nicht so schlecht da“, sagte Wolther der Deutschen Presse-Agentur am Samstag in Berlin. „Die beiden müssen sich erst einmal wirklich finden. Stimmlich hat das schon sehr gut harmoniert, das haben die Zuschauer honoriert und die Fachjury. Bis Tel Aviv wird das noch besser zusammenwachsen“, sagte Wolther, der seine Doktorarbeit über den Song-Contest geschrieben hat.

Die Tatsache, dass zunächst der Song komponiert und dann das Duo dafür gecastet wurde, hat nach Wol­thers Einschätzung eine lange Tradition, „auch, dass der Song so heißt wie die Gruppe“. Der ESC-Experte erinnerte an Dschingis Khan 1979, „die wurden ja auch extra für Jerusalem damals gecastet“. Diesmal gehe es wieder nach Israel. „Wir sind da in einer schönen Tradition, und damals sind wir Vierte geworden, schauen wir mal, was in Tel Aviv dabei rauskommt.“

ESC-Spezialist Ralph Siegel sieht das dagegen skeptisch. „Ich wünsche ihnen viel Glück“, sagte der 73-jährige Komponist am Samstag in München. Ihm schwane aber nichts Gutes. „Ich glaube, es wird ein paar Kids gut gefallen, aber ob die breite Masse international damit leben kann?“, sagte Siegel.

Die zweistündige, von Barbara Schöneberger und Linda Zervakis moderierte Sendung sahen gerade mal 2,84 Millionen Zuschauer, der Marktanteil lag bei nur 9,6 Prozent. 2018 hatte die Live-Übertragung des Vorentscheids noch 3,17 Millionen Zuschauer (9,9 Prozent).

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