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NWZonline.de Nachrichten Panorama

„Dschungel-Jenny“ holt die Urwaldkrone

05.02.2018

Berlin Sie tritt aus dem Schatten ihrer Schwester: Jenny Frankhauser ist neue „Dschungelkönigin“. Die 25-jährige Halbschwester von TV-Sternchen Daniela Katzenberger (31) holt sich in der Nacht zum Sonntag die Urwaldkrone der RTL-Show „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“. Überwältigt sagt die YouTuberin im geleerten Dschungelcamp erst einmal nur: „nein“, „krass“ und „oh Gott“. Als Königin auf dem Thron wirkt sie schon gefasster: „Ich bin megastolz – ich hätte nie gedacht, dass ich hier weiterkomme.“

Damit ist die Krone quasi wieder in der Familie. Katzenbergers Schwiegervater, Schlagerstar Costa Cordalis (73), war der erste „Dschungelkönig“ überhaupt. Er hatte die Krone 2004 bei der ersten Staffel der Erfolgsshow geholt. Auch die Mutter der Schwestern, Iris Klein, musste sich als Kandidatin schon im Urwald beweisen. Sie hatte 2013 die siebte Staffel allerdings schon als fünfte wieder verlassen müssen.

„Dschungel-Jenny“, wie sich die neue Königin selbst gerne nennt, setzte sich beim Finale zuerst gegen Musikerin Tina York (63) und schließlich auch gegen Sänger Daniele Negroni (22) durch. „Jeder hier hat es verdient gehabt“, sagte ein sichtlich enttäuschter Negroni kurz nach seinem Ausscheiden. Er hatte sich mehr Anrufe seiner „Negronis“ gewünscht. Im vergangenen Jahr war Publikumsliebling Mark Terenzi (39) zum König gewählt worden.

Das diesjährige Dschungelcamp hatte Schwierigkeiten. „Man wurde schon besser unterhalten im Dschungel“, resümiert Medienwissenschaftler Franco Rota in Stuttgart. „Die erste Woche gehörte zu den langweiligsten bisher – das lag sicher auch an der Fadheit der Kandidaten.“ Die große Mehrheit gehörte vor allem der unteren Prominenz-Kategorie an. „Leute, wie du und ich, die kein Mensch mehr kennt, treten gegen einander an“, so Rota.

Es seien auch schon eine ganze Reihe von Kandidaten im Camp gewesen, die zwar nicht mehr in aller Munde gewesen seien, „aber doch vom Großteil der Bevölkerung noch gekannt und erkannt wurden.“ Beispiel Cordalis oder auch Schauspielerin Ingrid van Bergen. Dem Format täte nach Ansicht des Experten eine Runderneuerung gut.

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