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NWZonline.de Nachrichten Panorama

20 000 Tote durch Krankenhaus-Keime

16.11.2019

Berlin Durch im Krankenhaus erworbene Infektionen sterben einer neuen Schätzung zufolge in Deutschland wohl jedes Jahr mehr Patienten als bisher gedacht. Angenommen werde, dass pro Jahr 10 000 bis 20 000 Menschen aufgrund sogenannter nosokomialer Infektionen ums Leben kommen, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag in Berlin zu einer im Fachblatt „Eurosurveillance“ publizierten Studie mit. „Eine frühere Schätzung hatte 10 000 bis 15 000 Todesfälle pro Jahr ergeben.“ Todesfälle durch diese Keime seien schwer zu bestimmen – vor allem, weil viele Patienten schwere Grundkrankheiten hätten, die auch ohne Infektion häufig zum Tod führten.

Die Studienautoren schätzen, dass 400 000 bis 600 000 Menschen pro Jahr Krankenhausinfektionen erleiden. Der Anteil der Patienten, die während eines stationären Aufenthaltes eine Infektion bekommen, liege in Deutschland bei rund 3,6 Prozent – weniger als im EU-Durchschnitt (5,5 Prozent). Der Einwohnerzahl entsprechend stehe Deutschland schlechter da als der Schnitt, so das RKI.

Für die Studie seien die fünf Infektionen betrachtet worden, die fast 80 Prozent der im Krankenhaus erworbenen Infektionen ausmachen: Lungenentzündungen, Harnwegsinfektionen, Wundinfektionen, Infektionen mit dem Keim Clostridium difficile und Blutstrominfektionen.

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