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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Gewalt: Wenn der eigene Partner zur Gefahr wird

11.11.2020

Berlin Die Zahl der erfassten Fälle von Gewalt in Partnerschaften hat in Deutschland weiter zugenommen. Im vergangenen Jahr wurden laut einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Statistik des Bundeskriminalamts 141 792 Menschen Opfer von Gewalt ihrer aktuellen oder früherer Partner. Das waren etwa 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Vier von fünf Betroffenen waren Frauen (81 Prozent), einer von fünf männlich (19 Prozent). Die Hälfte der Opfer lebte zum Tatzeitpunkt mit Täter oder Täterin in einem Haushalt.

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Im Jahr 2015 waren noch 127 457 Opfer von Mord und Totschlag, Körperverletzung, Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Bedrohung und Stalking durch Partner oder Ex-Partner erfasst worden. Damals hatte das Bundeskriminalamt (BKA) diesen Bereich erstmals gesondert ausgewertet. 75 bis 80 Prozent der Betroffenen holten sich keine Hilfe, sagte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD). Ermittler gehen davon aus, dass viele Taten unentdeckt bleiben. Auf der anderen Seite führe die gewachsene öffentliche Aufmerksamkeit auch dazu, dass mehr Fälle entdeckt werden, hieß es.

Insgesamt 149 Menschen wurden 2019 laut Statistik von Partnern oder Ex-Partnern getötet, davon waren 117 Frauen und 32 Männer. Die Zahlen seien „schockierend“, denn sie zeigten, dass an fast jedem dritten Tag in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet werde. Die Ministerin warnte zudem davor, dass in der Corona-Pandemie Berichten von Frauenhäusern, Beratungsstellen und Hilfetelefonen zufolge davon auszugehen sei, dass häusliche Gewalt eher weiter zunehme.

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