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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Justiz: Kooperierte Bushido mit der Polizei?

01.10.2020

Berlin Wieder wurde Rapper Bushido von vermummten Personenschützern ins Landgericht der Hauptstadt begleitet. Er sollte in dem Strafverfahren gegen einen bekannten Berliner Clanchef und drei seiner Brüder am Mittwoch weiterhin als Zeuge aussagen. Doch dann kam es anders.

Die Verteidiger der vier Angeklagten beantragten das Ende oder zumindest die Aussetzung des Verfahrens. Entschieden wurde darüber noch nicht. Erst müsse eine andere Sache aufgeklärt werden, sagte der Vorsitzende Richter Martin Mros. Am neunten Verhandlungstag blieb offen, ob das Verfahren kippen könnte.

Die andere Sache ist die großangelegte Durchsuchung bei dem Hauptangeklagten Arafat A.-Ch. (44) vor gut einer Woche durch Steuerfahnder und Polizei im brandenburgischen Kleinmachnow. Es ging laut Staatsanwaltschaft unter anderem um Ermittlungen wegen Steuerbetrugs.

Die Verteidigung monierte nun, es seien dort Unterlagen beschlagnahmt sowie Notizen des Hauptangeklagten aus dem laufenden Strafprozess fotografiert worden, die für dessen Vertretung relevant seien. Verteidigerunterlagen dürften für ein faires, rechtsstaatliches Verfahren nicht beschlagnahmt werden.

Angeklagt sind Straftaten zum Nachteil des Rappers Bushido, nachdem dieser die Geschäftsbeziehungen zu A.-Ch. gekappt hatte. Der Clanchef habe dies nicht akzeptieren wollen und von dem Musiker eine Millionenzahlung sowie die Beteiligung an den Musikgeschäften für 15 Jahre gefordert. Bushido sei bedroht und geschlagen worden.

Bushido wurde dann doch noch gehört, jedoch ging es nur um die Durchsuchung. Die Verteidigung sprach von einer Inszenierung und warf Bushido vor, mit der Polizei zusammenzuarbeiten.

Wie es im eigentlichen Strafprozess weitergeht, war unklar. Zunächst soll alles rund um die Durchsuchung erörtert werden. Am kommenden Montag werden Steuerfahnder befragt.

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