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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Rathäuser nach Drohungen evakuiert

27.03.2019

Berlin In mehreren deutschen Städten sind Rathäuser, Verwaltungsgebäude und auch ein Kindergarten nach Droh-Nachrichten evakuiert worden. Die Einrichtungen waren am Dienstagvormittag über mehrere Stunden lahmgelegt, nach und nach gab es am Mittag Entwarnung. Gefunden wurde nichts. Betroffen waren Augsburg, Göttingen, Kaiserslautern, Chemnitz, Neunkirchen im Saarland und Rendsburg in Schleswig-Holstein.

Seit Monaten gibt es eine deutschlandweite Serie von Drohschreiben mutmaßlicher Rechtsextremer an Politiker, Behörden oder Gerichte. Die Berliner Staatsanwaltschaft, die federführend ermittelt, spricht inzwischen von deutschlandweit mehr als 100 Fällen. Ob die Drohungen vom Dienstag damit in Zusammenhang stehen, war aber zunächst offen.

Auch bei den Stadtverwaltungen von Heilbronn und Schwerin trafen Drohungen ein, wurden aber als nicht ernsthaft eingestuft und führten nicht zu Evakuierungen. Ein solches Schreiben ging bei vielen Städten ein.

In Augsburg gab es nach einer Gewaltandrohung einen Großeinsatz der Polizei, das Rathaus wurde evakuiert, Straßenbahnlinien, die über den Rathausplatz fahren, wurden gestoppt. Außerdem wurden drei Verwaltungsgebäude geräumt. Auch Bürgerbüros der Stadt sollten evakuiert werden. Insgesamt seien etwa 500 Menschen von den Evakuierungen betroffen gewesen, hieß es. Auch dort gab es am Mittag eine Entwarnung.

In Göttingen erklärten die Ermittler kurz nach 9 Uhr: „Es befinden sich aktuell keine Personen mehr im Gebäude.“ Eine Sprecherin fügte hinzu: „Alles ist abgesperrt, der Plan ist, das Gebäude mit Sprengstoffspürhunden zu durchsuchen.“ Nach ihren Worten war eine anonyme Bombendrohung eingegangen. Die Straßen um das Rathaus wurden gesperrt, der öffentliche Personennahverkehr wurde weitläufig umgeleitet. Kurz nach 10 Uhr hieß es auch dort: nichts Gefährliches gefunden.

In Kaiserslautern sei eine Drohmail eingegangen, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Einsatzkräfte seien mit Sprengstoff-Spürhunden am Ort gewesen. Auch im saarländischen Neunkirchen lief am Morgen ein Polizeieinsatz nach einer Drohmail. Außerdem wurde ein naher Kindergarten evakuiert. Der Absender sei nicht nachvollziehbar, die Mail trage keine Unterschrift, sagte ein Polizist. Die Ermittler im Fall Rendsburg sprachen ebenfalls von einer anonymen Drohbotschaft.

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