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Aktualisiert vor 19 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Panorama

„Spiegel“-Journalist erfand Reportagen

20.12.2018

Berlin Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hat einen Betrugsfall im eigenen Haus aufgedeckt. Der Redakteur Claas Relotius habe in „großem Umfang seine eigenen Geschichten gefälscht und Protagonisten erfunden“, heißt es in einem auf Spiegel Online am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Aufgedeckt worden sei der Fall nach internen Hinweisen und eigenen Recherchen.

Für seine Reportage über einen syrischen Flüchtlingsjungen hatte der 33-Jährige vor wenigen Tagen noch den Deutschen Reporterpreis 2018 erhalten. „Vieles darin ist wohl erdacht, erfunden, gelogen“, heißt es jetzt auf „Spiegel Online“ über den Artikel. „Zitate, Orte, Szenen, vermeintliche Menschen aus Fleisch und Blut. Fake.“ Relotius hat die Vorwürfe laut „Spiegel“ eingeräumt. Er habe sein Büro am Sonntag ausgeräumt und seinen Vertrag am Montag gekündigt.

Der Journalist schrieb erst als freier Mitarbeiter für den „Spiegel“, seit anderthalb Jahren war er als Redakteur fest angestellt. Von ihm sind seit 2011 knapp 60 Texte im Magazin und auf „Spiegel Online“ erschienen.

Der „Spiegel“ will eine Kommission aus internen und externen Experten einsetzen. Die Ergebnisse sollen öffentlich dokumentiert werden, „um die Vorgänge aufzuklären und um Wiederholungsfälle zu vermeiden“.

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) reagierte mit Betroffenheit auf den Betrugsfall. „Der vermeintliche Reporter hat nicht nur dem ,Spiegel‘ großen Schaden zugefügt, sondern die Glaubwürdigkeit des Journalismus in den Dreck gezogen“, sagte DJV-Chef Frank Überall.

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