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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Einschränkungen auf Bahnstrecke Hannover – Berlin

22.08.2017

Berlin Brandanschlage auf Bahntechnik bei Berlin haben auch am Montag noch zu längeren Verspätungen geführt. Vor allem auf der Strecke zwischen Berlin und Hannover bekamen Reisende die Behinderungen zu spüren, Auswirkungen gab es auch in Richtung Frankfurt. Noch den ganzen Tag sollte es Reparaturarbeiten geben, wie ein Bahnsprecher sagte. Zwischen Berlin und Hamburg konnten die Züge am Montag wieder regulär fahren. Bis Dienstag sollten alle Reparaturen fertig sein, so dass dann der ganze Bahnverkehr wieder plangemäß laufen sollte.

Unbekannte Täter, die möglicherweise aus dem linksextremistischen Spektrum kommen, hatten in der Nacht zu Samstag westlich von Berlin eine Signalanlage und einen Kabelschacht angezündet und damit zwei Zugstrecken zunächst blockiert.

Auf der Strecke Berlin-Hamburg seien die Reparaturarbeiten abgeschlossen, sagte ein Bahnsprecher am Montagmorgen. „Mit Betriebsbeginn wird wieder normal gefahren.“ Auf der Verbindung hatte es von Samstag bis Sonntagabend weiträumige Umleitungen mit Verspätungen zwischen 90 und 120 Minuten gegeben.

Auf der Strecke Berlin-Hannover fuhren die Züge seit Sonntagmorgen wieder, jedoch langsamer als sonst. Dort konnten durch die Schäden einige Weichen nicht gestellt werden.

Die ICEs zwischen Berlin und Köln/Düsseldorf hatten bis Montagabend etwa 30 Minuten Verspätung. Die anderen Fernverkehrszüge, etwa von Berlin nach Frankfurt und Amsterdam wurden auch am Montag noch über Magdeburg und Braunschweig umgeleitet und hatten 45 bis 60 Minuten Verspätung. Auch die Regionalzüge waren in dem Bereich zum Teil betroffen.

Zwischen Berlin und Hannover erneuert die Bahn bereits seit Mitte Mai an mehreren Stellen alte Schienen. Dadurch verlängerten sich viele ICE-Fahrten ohnehin um 10 bis 30 Minuten. Die aktuellen Verspätungen durch die Brandanschläge kamen da noch hinzu. Die Bauarbeiten wegen der Schienen sollen am 31. August fertig sein.

Die Brandanschläge wurden am frühen Samstag an den Brandenburger Bahnhöfen Groß Behnitz und Finkenkrug (Havelland) verübt. Deshalb mussten die Strecken Berlin-Hannover und Berlin-Hamburg den ganzen Samstag über gesperrt bleiben, die Züge wurden umgeleitet.

Die Polizei in Brandenburg sucht weiter nach den Tätern. Die Polizei prüft einen möglichen Zusammenhang mit einer Neonazi-Demonstration in Berlin, wie ein Sprecher in Potsdam am Montagmorgen sagte. Rund 250 Neonazis, die wegen des Todestags von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß zu einer Demonstration in Berlin-Spandau wollten, saßen wegen der Streckensperrung in Brandenburg fest.

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