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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Eltern fordern mehr Schutz für surfende Kinder

14.01.2020

Berlin Ein Großteil der Eltern in Deutschland wünscht sich einer Umfrage zufolge mehr Kinderschutz im Netz. Die meisten Mütter oder Väter haben nach eigenen Angaben schon einmal mitbekommen, dass der Nachwuchs online schlechte Erfahrungen gemacht hat. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Eltern berichten in einer repräsentativen Befragung, die das Deutsche Kinderhilfswerk am Montag veröffentlichte, von einem „übermäßigen Medienkonsum“ ihres Kindes oder von Erfahrungen mit Kettenbriefen, Mobbing, Gewaltdarstellungen oder Pornografie.

Das Kinderhilfswerk forderte vor diesem Hintergrund schärfere Regeln für in- und ausländische Anbieter von Anwendungen, Spielen und Online-Inhalten. Pläne dafür sind bereits in Arbeit: Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hatte Ende vergangenen Jahres den Entwurf für ein entsprechendes „Jugendmedienschutzgesetz“ vorgelegt. Konkret geplant ist, dass Anbieter, die mehr als eine Million Nutzer haben, zu technischen Vorsorgemaßnahmen verpflichtet werden. Kommen die Anbieter dem nicht nach, sollen hohe Bußgelder drohen.

Die große Mehrheit der Eltern unterstützt das: 93 Prozent sind für härtere Strafen für Anbieter bei Verstößen gegen den Kinder- und Jugendschutz im Netz. Ebenso viele Eltern sprechen sich dafür aus, dass der Zugang zu bestimmten Inhalten durch eine verlässliche Altersprüfung beschränkt werden sollte. Der Umfrage zufolge bekommen es Kinder und Jugendliche besonders oft mit Kettenbriefen oder sogenannten Challenges zu tun (30 Prozent). In diesen wird den Empfängern beispielsweise gedroht, dass schlimme Dinge passieren, wenn sie die Nachricht nicht weiterleiten oder wenn sie eine bestimmte Aufgabe nicht erfüllen. Einen „übermäßigen Medienkonsum“ ihrer Kinder beklagen 28 Prozent der Eltern. Jeder fünfte Minderjährige hat nach Angaben seiner Eltern schon Erfahrungen mit „ungeeigneten Inhalten“ wie Gewalt oder Pornografie gemacht.

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