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B 72 nach Lkw-Unfall voll gesperrt
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Aktualisiert vor 16 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Gaffer-Fotos sollen künftig bestraft werden

14.11.2019

Berlin Die Bundesregierung will Gaffer betrafen. Betroffen sind Fotos von Unfallopfern oder Verstorbenen sowie heimliche Aufnahmen von intimen Körperregionen. Dazu beschloss das Kabinett einen Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD).

Es soll den Persönlichkeitsschutz bei Bildaufnahmen durch Änderungen von Paragraf 201a des Strafgesetzbuchs verbessern. Wer eine Bildaufnahme, die in grob anstößiger Weise eine verstorbene Person zur Schau stellt, unbefugt herstellt oder überträgt, soll demnach künftig mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft werden. „Verletzte Unfallopfer oder gar Tote aus reiner Sensationsgier zu fotografieren, ist widerlich und verstößt gegen Grundregeln menschlichen Anstands“, so Lambrecht. „Für Menschen, die in einem solchen Moment nichts anderes im Sinn haben als Fotos zu schießen, fehlt mir jedes Verständnis. Überdies behindern Gaffer häufig die Rettungskräfte, die alles tun, um Leben zu retten.“

Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza (CDU) ist erleichtert über den Gesetzentwurf: „Es war eine Bundesratsinitiative aus Niedersachsen, mit der wir diese Lücke schließen wollten.“

Zum Schutz der Intimsphäre vor heimlichen Aufnahmen sieht der Gesetzentwurf vor, dass künftig das Herstellen und das Übertragen einer Bildaufnahme von den Genitalien, dem Gesäß, der weiblichen Brust oder der diese Körperteile bedeckenden Unterbekleidung einer anderen Person strafbar ist, wenn diese etwa durch die Kleidung oder ein Handtuch gegen Anblick geschützt sind. „Einer Frau unter den Rock zu fotografieren ist eine demütigende, durch nichts zu rechtfertigende Verletzung ihrer Intimsphäre“, ergänzte Bundesministerin Lambrecht.

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