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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Friedrichstraße in Berlin für Autos gesperrt

30.09.2019

Berlin In ihrer mehr als 200-jährigen Geschichte hat die Berliner Friedrichstraße schon viele Höhen und Tiefen erlebt. Nun könnte sie sich erneut ein stückweit neu erfinden. Am kommenden Wochenende (5./6. Oktober) wird der Abschnitt zwischen Französischer Straße und Mohrenstraße nahe dem Gendarmenmarkt für Autos gesperrt. Für zwei Tage sollen die Menschen erleben können, wie sich Großstadt ohne Verkehrslärm, Stau und Benzingeruch anfühlt. Stattdessen gibt es Modenschauen, Musik und Sekt im Freien.

Was sich recht banal anhört, grenzt in der Autostadt Berlin an eine Revolution. Denn das Auto ist für viele Berliner nach wie vor liebstes Kind, auch wenn sie damit in der Großstadt oft nur langsam vorankommen. Nun könnte der Test in der Friedrichstraße zur Blaupause für die Verkehrswende weg vom Auto werden, die der rot-rot-grüne Senat sei drei Jahren propagiert.

„Zurzeit ist die Friedrichstraße vor allem eines: ungemütlich, laut, nicht wirklich einladend“, sagt der Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte und Initiator des Projekts, Stephan von Dassel (Grüne). Er plant rund um das verkaufsoffene zweite Adventswochenende bereits die zweite autofreie Phase an der Friedrichstraße. Und im kommenden Jahr soll ein mehrwöchiger Versuch folgen, der wissenschaftlich begleitet wird.

Berlin steht mit dem Bemühen, Fußgängern mehr Raum zu geben, nicht allein in Deutschland. In Frankfurt/Main etwa wurden Autos im citynahen Teil des nördlichen Mainufers für zunächst ein Jahr ausgesperrt. München hat Mitte 2016 testweise damit begonnen, die Einkaufsmeile Sendlinger Straße autofrei zu machen.

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