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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Polizeiuniform wärmt Baby

11.01.2019

Berlin Die Züge stehen still, Lastwagenfahrer stehen über Nacht im Stau, Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten – das Winterwetter bedeutet vielerorts den Ausnahmezustand. Berchtesgaden: Wegen der Schneefälle gilt nun in zwei oberbayerischen Landkreisen der Katastrophenfall. In dieser Region fallen durch das Wetter auch viele Züge aus. Rund um Berchtesgaden sind immer mehr Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Die Orte Vorderbrand und Ettenberg seien nun nicht mehr erreichbar, teilte das Landratsamt mit. Die Zufahrtsstraßen seien gesperrt, weil Bäume unter der Schneelast umzukippen drohten. Eine Notversorgung der Bewohner sei eingerichtet.
Salzburg: In Österreich starben seit dem Wochenende mindestens sieben Menschen im Schnee – darunter zwei Deutsche, die am Sonntag in Vorarlberg von Lawinen verschüttet wurden. Am Mittwoch wurde ein 16 Jahre alter Deutsch-Australier vor den Augen seiner Familie beim Skifahren von einer Lawine in den Tod gerissen. Unter anderen starben zwei Skifahrer, die bei Stürzen im meterhohen Schnee versanken.Aying: Ein neunjähriger Junge ist in Aying bei München von einem umstürzenden Baum erschlagen worden. Die Polizei ging davon aus, dass der Baum unter der hohen Schneelast zusammengebrochen war.
Allgäu: Polizisten retteten in Kaufbeuren (Bayern) einen frierenden Säugling vor dem Schnee und hielten ihn mit einer Uniformjacke warm. Passanten hatten die hilflose Mutter des Kindes betrunken im Schnee neben einem Gehweg entdeckt, die Frau hielt ihr nur unzureichend bekleidetes Baby im Arm. Die Streifenbeamten wickelten das kleine Mädchen in eine Uniform und legten es in den Polizeiwagen, bis der Rettungsdienst kam.
Ruhpolding: Mit vielen Helfern kämpfen die Organisatoren vor dem Biathlon-Weltcup in Ruhpolding (Bayern) gegen die Schneemassen. Der örtliche Ski-Club hatte in einem öffentlichen Aufruf darum gebeten, den Schnee in der Chiemgau-Arena zu beseitigen, um die Veranstaltung in der nächsten Woche nicht zu gefährden.
Hundwil (Schweiz): Eine etwa 300 Meter breite Lawine ist in ein Hotelrestaurant gekracht und hat drei Menschen leicht verletzt. Wie die Polizei mitteilte, suchten Einsatzkräfte am Abend nach möglichen Vermissten. Dabei kamen neben technischem Gerät auch Lawinenhunde zum Einsatz. Ein Polizeisprecher sagte der Schweizer Zeitung „Blick“, dass keine Hotelgäste vermisst würden, aber möglicherweise Passanten verschüttet wurden. Die Verletzten werden der Polizei zufolge medizinisch und psychologisch betreut. Der Lawinenabgang ereignete sich gegen 16.30 Uhr auf der Schwägalp im Kanton Appenzell auf 1300 Metern Seehöhe.

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