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NWZonline.de Nachrichten Panorama

TRAGÖDIE: Bevölkerung gedenkt getöteter Kinder

10.12.2007

In der vergangenen Woche hatte eine psychisch kranke Mutter im Dorf Darry ihre fünf Söhne getötet. Ein Lichtermeer aus Teelichtern vor einer Christus-Ikone erinnerte direkt am Altar an die Kinder. Jeder Trauergast konnte ein Licht hinstellen.

Die Lübecker Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter forderte in ihrer Predigt ein Umdenken der Gesellschaft und mehr Mitmenschlichkeit.

„Vor welchem Abgrund muss sie gestanden haben, als sie dies tat?“, sagte Wartenberg-Potter in ihrer Predigt über die Mutter. „Die Schutzengel waren vertrieben.“ Als Konsequenz der schrecklichen Tat könne eine „neue Kultur des Miteinanders“ entstehen. Jeder könne zum Schutzengel werden, sagte die Bischöfin.

Wie viele tief bewegte Trauergäste stellte auch Carstensen eine kleine Kerze am Altar ab und verharrte dort mehrere Augenblicke schweigend. Der Ministerpräsident äußerte sich nur knapp zu dem Geschehen. „Ich empfinde tiefe Trauer und tiefes Ergriffensein.“

An der Gedenkfeier in der 850 Jahre alten Backstein-Kirche nahmen Nachbarn und Freunde der Familie sowie viele Kinder teil. Es wurde auch für beide Väter der toten Kinder und die Großmutter gebetet.

In der vergangenen Woche hatte eine psychisch kranke Mutter im Dorf Darry ihre fünf Söhne getötet. Ein Lichtermeer aus Teelichtern vor einer Christus-Ikone erinnerte direkt am Altar an die Kinder. Jeder Trauergast konnte ein Licht hinstellen.

Die Lübecker Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter forderte in ihrer Predigt ein Umdenken der Gesellschaft und mehr Mitmenschlichkeit.

„Vor welchem Abgrund muss sie gestanden haben, als sie dies tat?“, sagte Wartenberg-Potter in ihrer Predigt über die Mutter. „Die Schutzengel waren vertrieben.“ Als Konsequenz der schrecklichen Tat könne eine „neue Kultur des Miteinanders“ entstehen. Jeder könne zum Schutzengel werden, sagte die Bischöfin.

Wie viele tief bewegte Trauergäste stellte auch Carstensen eine kleine Kerze am Altar ab und verharrte dort mehrere Augenblicke schweigend. Der Ministerpräsident äußerte sich nur knapp zu dem Geschehen. „Ich empfinde tiefe Trauer und tiefes Ergriffensein.“

An der Gedenkfeier in der 850 Jahre alten Backstein-Kirche nahmen Nachbarn und Freunde der Familie sowie viele Kinder teil. Es wurde auch für beide Väter der toten Kinder und die Großmutter gebetet.

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