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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Verbrechen: Vergiftete Pausenbrote: Opfer stirbt Jahre nach Tat

10.01.2020

Bielefeld Zehn Monate nach dem Urteil im Prozess um vergiftete Pausenbrote ist eines der Opfer gestorben. Der 26-Jährige hatte jahrelang im Wachkoma gelegen, nachdem ein Kollege ihm im ostwestfälischen Schloß Holte-Stukenbrock nach Überzeugung der Richter giftiges Pulver auf seine Brote gestreut hatte. Ein Sprecher des Landgerichts Bielefeld bestätigte am Donnerstag den Tod des Opfers. Das Landgericht Bielefeld hatte im März 2019 den damals 57-Jährigen wegen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt und zudem die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Die Richter gingen davon aus, dass er mehreren Kollegen ein Pulver mit Blei-, Quecksilber und Cadmiumverbindungen auf die Pausenbrote gestreut hatte. Der Angeklagte hatte Revision am Bundesgerichtshof eingelegt. Das Landgericht muss jetzt prüfen, ob die Leiche des 26-Jährigen obduziert wird. Da das Landgericht Bielefeld bereits wegen versuchten Mordes die Höchststrafe ausgesprochen hatte, hat der Tod des jungen Mannes für den noch nicht rechtskräftig Verurteilen keine Folgen.

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