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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Niederländisches Königspaar: Willem-Alexander und Máxima erobern Bremen

07.03.2019

Bremen Für einen Tag haben der niederländische König Willem-Alexander und seine Frau Máxima am Mittwoch Bremen besucht, und Gitta Kieslich hatte dabei eine große Sorge. Wie sollte sie der Königin ihren kleinen Blumenstrauß übergeben? Rosen und Gerbera in Orange, der Farbe der niederländischen Dynastie Oranje. „Ich liebe alle Königshäuser“, erzählte die Reinigungskraft. „Ich habe extra früher Feierabend gemacht.“ Und dann das! Am Standbild der Bremer Stadtmusikanten versperrten Hunderte Schaulustige ihr den Zugang.

Der König besucht jedes Jahr ein oder zwei deutsche Bundesländer. In Bremen ist es ein Besuch unter Nachbarn. Zwar hat die Freie Hansestadt nie etwas mit Monarchen zu tun gehabt, dafür umso mehr mit den Niederlanden. „So intensiv wie mit den Niederlanden sind keine anderen internationalen Beziehungen Bremens“, sagt Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) in seiner Tischrede im Rathaus. Holländische Fachleute legten im Mittelalter die Bremer Marschen trocken, bauten die Bremer Neustadt und nach 1827 die Hafenanlagen in Bremerhaven.

„Die Hansestädte in Nordosteuropa haben schon vor 600 Jahren bewiesen, dass Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg Wohlstand bringt“, sagt Willem-Alexander beim Mittagessen. Serviert werden unter anderem Kalbsbäckchen mit Frühlingsgemüse. Königin Máxima trägt ein blaues Strickkleid mit braunen Streifen und ein kleines Hütchen.

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Natürlich gehört auch ein Eintrag ins Goldene Buch dazu - der König scherzt für die Fotografen und unterschreibt schwungvoll. Doch eigentlich widmet er seinen Besuch großen Zukunftsthemen. Gleich nach der Ankunft besucht er den Standort von Airbus und der Ariane Group in Bremen, es geht um Weltraumtechnologie. Das Königspaar inspiziert ein Modell der Internationalen Raumstation ISS in Originalgröße.

Für den Nachmittag stand Bremerhaven auf dem Programm. Ein Ziel war das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES. „Die Entwicklung der Offshore-Windenergieerzeugung geht rasend schnell, und alle Augen sind auf die Nordsee gerichtet“, sagte der König in Bremen. „Dort findet man 60 Prozent der weltweit installierten Kapazität!“ Ebenso wichtig: ein Besuch im Alfred-Wegener-Institut für Meeres- und Polarforschung. „Unser Arbeitsfeld reicht von den tiefsten Ozeanen bis zu den höchsten Schichten der Atmosphäre“, fasste Willem-Alexander seinen Besuch in Bremen zusammen.

Irgendwann kommt am Rathaus der Moment, auf den die Schaulustigen gewartet haben. Die Tür geht auf, und das Königspaar tritt heraus. Schüler der niederländischen Schule in Bremen singen das Lied, das sie gedichtet haben: „Koning, Koning, heft u even tijd?“ (König, König, haben Sie etwas Zeit?) Auch niederländische Touristen sind in der Menge. Ein Paar aus Leeuwarden in Friesland ist wegen eines Konzerts von Herbert Grönemeyer in Bremen. „Und da haben wir erfahren, dass zufällig der König hier ist.“

Willem-Alexander und Máxima lassen sich die Bremer Stadtmusikanten zeigen. Die Stadt feiert in diesem Sommer das 200-jährige Jubiläum des beliebten Märchens. Aber dann spricht das Königspaar mit dem Publikum. Und der Blumenstrauß von Gitta Kieslich erreicht auf einem kleinen Umweg sein Ziel. Ein Kind aus der holländischen Schule übergibt den Blumengruß an Königin Máxima.

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