CAIRO - Mit der Sprengung eines Damms ist die Hochwasserlage am Mississippi in den USA entschärft worden. Am Zusammenfluss mit dem Ohio-River sank der Pegelstand nach der Sprengung in der Nacht zum Dienstag um 32 Zentimeter auf 18,5 Meter, berichtete die US-Wetterbehörde NOAA. Kurz zuvor hatte der Pegelstand sechs Meter über dem Normalwert gelegen. Mit zwei weiteren Sprengungen sollte der Abfluss des Hochwassers im Laufe des Dienstags (Ortszeit) noch verstärkt werden. Der bereits evakuierte Ort Cairo und andere Ortschaften in Missouri, Illinois und Kentucky sollen so vor Überflutung geschützt werden. Das Hochwasser überschwemmt nun Tausende Hektar Farmland.