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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Tag 5 Im Dschungelcamp: Camper-Mund tut Wahrheit kund

19.01.2017

Murwillumbah Was wäre im RTL-Dschungel passiert, hätte die Kinski-Tochter Nastassja nicht abgesagt? Wäre die Quote ohne Ersatzkandidatin Kader Loth ähnlich hoch gewesen? Man weiß es nicht. Sicher ist aber, dass Kader als Nachrücker für RTL das nötige Ass im Ärmel war. Bei der für sie wohl gefühlten 100. Dschungelprüfung konnte sie endlich Sterne und damit auch das nötige Essen mit ins Camp bringen. In der Schlangengrube ließ sie sich sogar beißen und intim begutachten. „Die waren hier drin. Bis in meine Vagina“, sagt die komplett überdrehte Kader nach der Prüfung. Hat sie die Wahrheit gesagt? Wahrscheinlich nicht. Doch zusammen mit der von der Umwelt geknechteten Hanka hat Kader wohl jede Wahrheit über das polarisierende TV-Format zu Tage gefördert.

Achtung Überraschung: Lerneffekte bei Kader Loth

„Die Zuschauer sind ganz ganz böse Sadisten.“ Ja, Kader, das könnte sein. „Gibt es unter euch keine Menschen mit Herz. Wirklich. Seid ihr alle Arschlöcher?“ Gute Frage, Frau Loth. Ja, die selbst ernannte Trash-Queen war vor ihrer Prüfung mit dem landesironischen Namen „Down Under“ nicht in bester Laune. Da wusste sie aber noch nicht, dass sie sogar gebissen wird. In einer Erdhöhle traf sie auf zahlreiche Schlangen. Eine zeigte Zähne. „Nein, Kader, die ist nicht giftig. Sonst würden wir dich da nicht reinlassen“, sagt Moderator Daniel Hartwich und versucht auf die hysterische Camperin einzuwirken.

Kaum hatte Kader ihre Höhle verlassen, verwandelte sich ihre Laune mit Lichtgeschwindigkeit. Nachdem auch Dschungelarzt Doktor Bob den Schlangenbiss als ungefährlich erklärt hatte, war die euphorisierte Rückkehr ins Bettenlager sofort da. Frau Loth hatte damit ihren eigenen Zenit überschritten – wurde uninteressant. Und natürlich wurde sie am Ende der Sendung von den Zuschauern nicht schon wieder zur Urwaldtherapie bestimmt.

Hanka sieht trotz Tränen klar

Lieferte Kader die Wahrheiten über das Publikum in die Kamera, brachte Hanka Rackwitz ungeschönte Kommentare zu ihren Mitcampern ans Tageslicht. „Diese nackigen Ärsche! Und die Titten! Und die Wimpern! Das ist ja wie in einer Muckibude mit schlechter Musik. Und Markus streichelt Gina-Lisa den nicht-furzenden Bauch.“ Zitate, die mit voller Wucht ihres Sarkasmus wohl selbst die trash-erprobten Kameramänner von RTL schockiert haben müssten. Ach ja, es ging noch weiter. „Das Lachen aus den Silikonlippen geht mir auf den Geist. Es ist alles eine Scheinwelt – die realisieren noch nicht einmal die Pflanzen und Tiere. Die wissen gar nicht, dass sie in Australien sind. Die spielen hier eine bescheuerte Soap.“ Danke Hanka, für diese Wahrheiten. Dass die offensichtlich kranke Ex-TV-Maklerin sehr leidet, kommt den Machern der Sendung wohl nur recht.

Der Sport ist des Honeys Mord

Passierte noch etwas in Sachen Wahrheit? Alexander Keen, von allen Seiten als „Honey“ betitelt, machte seinem Namen alle Ehre. Sein süße Haut kommt mit Sport und Arbeit nicht klar. Während der Schatzsuche, auf der der Mann mit dem Stahlgrinsen zusammen mit Sarah Jahnel eine Reagenzglas nur mit Schweiß zu füllen hatte, schob er sein körperliches Faulsein auf eine Bronchitis. In perfekt zusammengeschnittenen Hustern nahmen die Showmacher die lebensbedrohliche Krankheit gekonnt aufs Korn. „Wenn die Honeyshow weitergehen soll, muss ich natürlich echt fit sein“. Das kam dem Scheinprominenten Doktor Bob gerade recht. Mit seinem scheinbar festgetackerten Lächeln freute er sich auf eine Krankschreibung des Dschungelarztes. Zu früh gefreut. „Die schlechte Nachricht ist, dass sportliche Aktivität zurzeit das Beste für deine Lungen wäre“, sagt Bob. Aber Honey wollte nicht. Nächste Ausrede: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Also Schweißabkratzen ist unter seiner Würde. Okay.

Skurriles Material jenseits von Gut und Böse hatte RTL also genug. Die Sendung lief auch wieder bis Mitternacht, verlor aber trotzdem Zuschauer und rutschte unter die Sechs-Millionen-Marke. Im Schnitt 5,75 Millionen Menschen verfolgten am Dienstagabend den mehr oder minder prominenten Auflauf in der australischen Wildnis. Der Marktanteil betrug aber dennoch gute 28,6 Prozent.

Wie geht es weiter?

Vielleicht geht es in den nächsten Folgen mit Kader und ihren Auftritten weiter. Auf jeden Fall aber etwas mit Hanka. Die wurde am Ende natürlich in die Prüfung gewählt – zusammen mit Nicole Mieth. Wer? Es ist hoffnungslos. Die kennt man nicht.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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