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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Kinder-Sterbehilfe in der Debatte

01.10.2019

Den Haag Mehrere niederländische Politiker haben zurückhaltend auf die Forderung nach aktiver Sterbehilfe für unheilbar kranke Kinder reagiert. 84 Prozent der niederländischen Kinderärzte sind laut einer Untersuchung dafür, aktive Sterbehilfe zu erlauben, wenn Kinder permanent und aussichtslos leiden, berichten niederländische Medien. Die mehrjährige Untersuchung wurde vom Beatrix Kinderkrankenhaus der Universität Groningen, Rotterdam und Amsterdam durchgeführt. Geleitet hat sie der Groninger Professor und Kinderarzt Eduard Verhagen.

Der Abgeordnete der reformierten Partei (SGP), Kees van der Staaij, twitterte: „Wieder einmal besteht die Gefahr, dass die Grenzen für Menschen, die keine eigenständige Entscheidung treffen können, verschoben werden.“ Die SGP bleibe bei ihrer Position, grundsätzlich gegen das Töten auf Abruf zu sein. Die Abgeordnete der D66, Pia Dijkstra, zeigte sich verärgert über die Reaktion und forderte, dass die Untersuchung der Kinderärzte ernst genommen werde. „Ernsthafte Sorgen von Ärzten und Eltern verdienen eine ernsthafte Diskussion“, so Dijstra.

In den Niederlanden ist aktive Sterbehilfe seit 2001 erlaubt. Für Kinder zwischen einem und 12 Jahren ist sie derzeit verboten. Weltweit ist aktive Sterbehilfe für unheilbar kranke Kinder nur in Belgien legal.

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