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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Musik-Shows: Der Kampf um die Schlagerköniginnen

28.06.2014

Mainz Kommt der deutsche Schlager im Fernsehen zu kurz? Eine klare Antwort darauf gibt es nicht. Der eine fühlt sich mit jeder Sendeminute aus diesem Genre belästigt. Der andere kann gar nicht genug davon bekommen. Fakt ist, dass der Markt derzeit von zwei deutschen Schlagerköniginnen aufgemischt wird– Andrea Berg (48) und Helene Fischer (29) müssen nirgendwo als Bittstellerinnen auftreten. Die Sender wollen sie.

Beim Werben um die beiden Publikumslieblinge hat aktuell das ZDF die besseren Karten. Am Sonnabend, 26. Juli, heißt es zur besten Sendezeit „Andrea Berg – Heimspiel“. Und Ende des Jahres feiert die schöne Helene wieder im Zweiten Weihnachten. Wenn es nach den Programmverantwortlichen geht, soll sie demnächst noch viel mehr zu sehen sein. „Alles ist möglich“, sagt ZDF-Sprecher Stefan Unglaube.

Und was sagt der Verlierer? „Es freut mich, dass das ZDF sich nach der erfolgreichen Ausstrahlung der Helene-Fischer-Show im Ersten und der ebenfalls erfolgreichen Ausstrahlung einer Andrea-Berg-Show im Ersten zum Ziel gesetzt hat, innovativ das ZDF-Programm zu bereichern“, sagt Thomas Schreiber, ARD-Koordinator Unterhaltung.

Abseits der Diskussionen um Helene Fischer und Andrea Berg sind die Vertreter von ARD und ZDF sich einig, dass die Fernsehzuschauer ausreichend mit Schlagerformaten versorgt würden. Also kein Nachhol- oder gar Reformbedarf? Das sieht Professor Martin Lücke von der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (München) anders. In Sachen Schlagermusik müssten sich die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender noch viel breiter aufstellen. Mit den Shows sei auch nur mit Einschränkungen ein etwas jüngeres Publikum ins Boot zu holen.

Andererseits könne er gerade vor diesem Hintergrund sehr gut den Senderkampf um Andrea Berg und noch mehr um Helene Fischer als die derzeit erfolgreichen Köpfe der Branche nachvollziehen, erläutert Martin Lücke. Eine Helene Fischer spreche unterschiedliche Zielgruppen an, „das Risiko eines Flops ist sehr gering“.

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