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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Tag 12 Im Dschungelcamp: Die hässliche Seite des Urwalds

26.01.2017

Murwillumbah Nein. Nein. Nein. Es darf nicht wahr sein. Wie soll es ohne ihn nur weitergehen? Kein Stahlgrinsen mehr? Keine Selbstbeweihräucherung? Kein Muskeltraining mehr mit Bronchitis und Kippe im Mund? Keinen Krieg mehr? Nie wieder eine völlig an den Zähnen herbeigezogene Prüfungsverweigerung? Honey hat das Zeitliche gesegnet – er wurde am Dienstag aus dem Dschungelcamp gewählt. Droht jetzt die große Langeweile im Teich der Z-Promi-Piranhas?

Geschlechterkampf zwischen den Palmen

Gute Frage. Doch schon vor Honeys Auszug hatten sich die Gräben zwischen den Campern und gerade zwischen Männern und Frauen deutlich vergrößert. „Ich hab das gar nicht so gedacht, dass er so bierernst ist“, sagte Hanka zu Marc, der sich in der letzten Folge aufgrund der Regelverstöße einfach an die Regeln halten wollte und dies mit „stark“ erhobener Stimme, aber natürlich in astreinen Denglisch, den Damen näherbrachte. Für die Dschungel-Emanzen Hanka und Kader natürlich ein Fauxpas aus dem Urwald-Tollhaus. „Ich lass mir nicht von irgendwelchen Jungs, die ich nicht kenne, rumkommandieren. Ich bin nicht deren Haushälterin.“ Unter Kaders Silikonbrüsten fängt es mächtig an zu brodeln.

Zusammen mit Hanka plant die Trash-Queen aber, die von Alpha-Tier Marc angepriesenen Regeln nun auch penibel zu befolgen. „Ich bin mir sicher, dass Marc so langsam diktatorische Züge kriegt.“ Grabenkrieg im Urwald. Herrlich und dämlich.

Denn die Herren sind in Rage. Besonders Thomas Häßler machte die Nikotinabwesenheit am Lagerfeuer des Promi-Olymps besonders zu schaffen. „Das nervt mich. Das geht mir auf die Eier“, brüllte der Fußball-Löwe in die ihn umzingelnden Kameras. „Die Stimmung hat sich doch sehr gewandelt. Die Jungs kriegen nichts zum Rauchen, sitzen da, sind schlecht drauf. Ich weiß nicht, ob ich das aushalte“, beklagte sich Kader.

Und die Jungs setzten noch eine Schippe drauf. Als sich Dschungel-Alice-Schwarzer Hanka aus dem gut gefederten Dschungel-Bett erhob und dabei aussieht, als wäre sie auf dem Mars gelandet, teilen Icke und Malle-Jens gerne noch einmal eine Runde aus. „Können Sie bitte das Elend auf die Seite fahren?“ Böser Thomas, sehr böser Thomas. Doch Hanka zementiert die Fronten ganz klar: .„Also wenn sie Trouble wollten, den haben wir jetzt.“ Ihre Adjutantin Kader ist noch mehr schockiert. „Jetzt zeigen alle ihre hässlichen Fressen. Diese Monster da draußen.“ Auch Sonja und Daniel haben ihren Senf dazuzugeben: „Und damit ist es amtlich, Hanka hat einen Schatten.“

Abgang und Spiel mit dem Feuer

Besonders tragisch für Hanka und Kader: Die dritte Frau, Gina-Lisa, musste das Camp verlassen. „Ich kann das gerade noch gar nicht alles realisieren. Anscheinend war ich nicht gut genug, habe die Zuschauer nicht gut genug unterhalten.“ Ja, oder sie war einfach nicht schlau genug. Als letzte Amtshandlung bewies sie aber noch einmal unter ihrem von Silikon und Botox aufgepumpten Körper die reine Intelligenz als scheidende Teamchefin. „Ich vertraue diesem Menschen, so habe ich Honey gewählt als Teamchef.“ Welch Freunde in den Antlitzen der Rest-Camper.

Aber auch Honey hielt zum Abschied seiner Angebeteten eine glamouröse Rede. „Deine Freunde sind auch meine Freunde. Da zähle ich auch Flo dazu.“ Das möchte der Florian aber gar nicht. „Ich möchte mit Honey nichts zu tun haben. Ich bin nicht sein Freund.“ Gina-Lisa kümmerte es nicht. „Einmal Ghetto immer Ghetto“, schrie sie heraus und zündete sich am Lagerfeuer die letzte versteckte Zigarette an. „Ich hatte hier mit die schönste Zeit meines Lebens“, sagte sie danach im Interview. Genau. Als ihr Manager sie dann in der Zivilisation begrüßte und ihr direkt in die Augen sagte: „Durch Honeys falsches Spiel bist du heute raus“, konnte sie nicht mehr als zustimmend nicken. Toll, Gina-Lisa.

Würg- und Tränenreize

Hanka und Marc müssen in die Dschungelprüfung. Fischaugen, Krokodilpenis und Straußenanus. Alle Delikatessen waren im sogenannten „Dschungel-Casino“ dabei – der Ekelfaktor war so hart wie nie. Härter als bei Sarah Joelle Jahnels Schlachthof-Ausflug. Sogar Moderatorin Sonja Zietlow konnte beim Ausdrücken der Fischaugen nicht mehr wirklich hinschauen. Doch Marc Terenzi weigerte sich, Genitalien zu verspeisen. Mit nur einem Stern ging es zurück ins Camp.

Kader heult sich währenddessen bei Botox-Sternchen Florian aus. „Ich sag ja, dass es ein falscher Typ ist. Das habt ihr nicht gecheckt.“ Ein bisschen versteht die liebe Kader dann doch: „Wer sich hier wichtig macht, kriegt auch die Arschkarte.“ Applaus.

Zum Schluss des zwölften Tages holt RTL wieder einmal die prall gefüllte Emotionsschublade aus dem Dschungel-Schrank. Briefe der Angehörigen lassen das Pritschenlager zum Regenwald der Tränen werden. „Ich bin stolz auf dich“, heißt es in fast jedem Letter. Jeder weint beim Vorlesen, sogar Honeys Lächeln setzte für ein paar Sekunden aus. Bei Jens’ Brief von seiner zukünftigen Frau fühlt sich der gute Alexander zu Tränen gerührt. „Es war eine Ehre, die Briefe vorlesen zu dürfen.“ Danke Honey, der Moment wurde wieder einmal durch dich zerstört.

Doch es sollte Honeys Ende sein. Er musste das Camp verlassen. „Perfektes Timing. Genauso habe ich es mir gewünscht“, sagte er. Natürlich. Doch wie soll es denn jetzt ohne ihn weiter gehen? Ist es das große Favoritensterben in der besten TV-Show der Welt? Wahrscheinlich nicht. Die Gräben zwischen den Campern sind so tief und eindringlich wie das magische Lächeln des Alexander „Honey“ Keen.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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