München/Nürnberg - Der vor einer Woche geknackte Jackpot mit 33,3 Millionen Euro geht an drei Handwerker aus Mittelfranken. Die Glückspilze seien mit der Original-Quittung in die Lotto-Zentrale nach München gekommen, bestätigte Sprecher Rainer Holmer am Donnerstag . „Das war sehr lustig. Die waren ziemlich lässig und entspannt und wollen es langsam angehen lassen.“
Die drei Freunde – alle um die 30 Jahre alt – hätten in dieser Konstellation das erste Mal „6 aus 49“ gespielt. Mit je zwanzig Euro Einsatz, den richtigen Zahlen 10-14-18-24-33-44 und der Superzahl 9 sahnten sie dann den Gewinn ab: 33 236 872,50 Euro. Binnen einer Woche geht das Geld nun auf den Konten der drei Multimillionäre ein.
Nun wollen sie sich erst mal „einen coolen alten VW-Bus mit ein paar guten Surfbrettern drin“ kaufen und den Traum von der beruflichen Selbstständigkeit verwirklichen. Es ist der fünfthöchste Gewinn in der Geschichte des Lottos „6 aus 49“.
Holmer rät den Millionengewinnern zur Anonymität. Ob den Neu-Millionären das Geld tatsächlich Glück bringt, muss sich nämlich zeigen. Denn: Glück haben und glücklich sein, sind unterschiedliche Dinge, wie Glücksforscher Karlheinz Ruckriegel von der Technischen Hochschule Nürnberg sagt. „Der Lottogewinn ist ein Zufallsglück, der ist ihm halt passiert. Deswegen ist er nicht unbedingt glücklich.“
Entscheidend für das Glücklichsein seien Faktoren wie Beziehungen, sinnvolle Tätigkeiten in Beruf und Freizeit sowie physische und psychische Gesundheit. Der Lottogewinn könne eine Chance sein, hieran etwas zu ändern – falls man nicht schon materiell abgesichert und zufrieden mit dem eigenen Leben sei, sagt Ruckriegel.
