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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Polizei stuft Manchester-Messerattacke als Terrorismus ein

01.01.2019

Manchester (dpa) - Die Polizei geht bei der Messerattacke am zentralen Bahnhof in Manchester am Montagabend mit drei Verletzten von einem terroristischen Hintergrund aus. Das teilte die Greater Manchester Police am Dienstag mit.

Einsatzkräfte hatten am Montagabend einen 25 Jahre alten Mann am Bahnhof Victoria in Manchester festgenommen. Er soll zuvor drei Menschen mit einem Messer an einem Tram-Bahnsteig verletzt haben. Die Anti-Terror-Einheit hatte die Ermittlungen übernommen. Nach Angaben der Zeitung "Manchester Evening News" berichteten Augenzeugen, der Angreifer habe "Allah" gerufen. Über die Nationalität des Mannes war zunächst nichts bekannt.

Eine Frau und ein Mann, beide zwischen 50 und 60 Jahre alt, wurden mit Stichverletzungen im Unterleib und teilweise auch im Gesicht ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Polizeibeamter wurde wegen einer Stichwunde an der Schulter behandelt, kurz darauf aber wieder aus dem Krankenhaus entlassen, wie es in einer Mitteilung der Polizei hieß. Die Verletzungen seien nicht lebensgefährlich.

Nun werde die Wohnung des Verdächtigen durchsucht, sagte Manchesters Polizeichef Ian Hopkins bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Zwei Messer seien sichergestellt worden, berichtete die britische Nachrichtenagentur unter Berufung auf die Polizei.

Premierministerin Theresa May dankte in einer Mitteilung den Einsatzkräften. "Meine Gedanken sind bei denen, die bei der mutmaßlichen Terrorattacke gestern Abend in Manchester verletzt wurden", so May per Kurznachrichtendienst Twitter.

Einem Augenzeugen zufolge hatte der Angreifer mit einem großen Küchenmesser auf seine Opfer eingestochen, wurde aber rasch von herbeieilenden Polizisten mithilfe von Pfefferspray und einem Elektroschocker überwältigt. In einem Kurzvideo, das der Fernsehsender BBC zeigte, war zu sehen, wie mehrere Beamte einen Mann am Boden fixierten.

"Wir überprüfen seinen geistigen Gesundheitszustand angesichts dessen, wie irre und willkürlich die Attacke war", zitierte die britische Nachrichtenagentur PA einen Polizeisprecher.

Ein Faktor bei den Ermittlungen sei auch die räumliche Nähe zum Ort des Bombenattenats von 2017, hieß es. Am 22. Mai 2017 hatte ein islamistischer Selbstmordattentäter 22 Besucher eines Popkonzerts in der direkt an die Victoria Station angrenzenden Manchester Arena in den Tod gerissen. Unter den Opfern waren viele Kinder und Jugendliche. Hunderte Menschen wurden verletzt.

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