Giglio - Die „Costa Concordia“ kommt auf ihrer letzten Reise voran. Schlepper zogen das havarierte Schiff in der Nacht auf Donnerstag in Richtung der Insel Pianosa. Diese liegt etwa 70 Kilometer von der italienischen Insel Giglio entfernt, wo der Kreuzfahrtriese im Januar 2012 einen Felsen gerammt hatte und auf die Seite gekippt war. Ziel des am Mittwoch nach monatelanger Bergung gestarteten Schlepp-Konvois ist Genua. Dort wird die „Costa Concordia“ am Sonntag erwartet. In der Hafenstadt soll das Schiff in den kommenden zwei Jahren abgewrackt werden.

Ein Video, das mit einer Drohne aufgenommen wurde, zeigt eindrucksvoll die letzte Fahrt des Kreuzfahrschiffes. In Giglio verabschiedete man den 290-Meter-Riesen mit Schiffssirenen, Jubel, Applaus und Glockengeläut, gedachte aber auch der 32 Toten der Schiffskatastrophe vom Januar 2012. Bei der Havarie waren auch 12 Deutsche ums Leben gekommen. Auch Angehörige der Opfer und Überlebende der Katastrophe verfolgten die Bergung von der Insel aus.

Das ist das Drohnen-Video vom Abschleppen der „Costa Concordia“