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NWZonline.de Nachrichten Panorama

„Egon“ bringt Sturm und Kälte

13.01.2017

Im Nordwesten /Offenbach Ohne größere Schäden ist ein neuer Sturm in der Nacht zum Donnerstag über Niedersachsen und Bremen hinweggefegt. Die Polizeistationen in den Regionen Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Lüneburg und Osnabrück verzeichneten keine besonderen Unfälle. Auch im Harz gab es nach Angaben des Lagezentrums in Göttingen keine Besonderheiten.

In der Nacht zum Freitag erwartete der Deutsche Wetterdienst (DWD) das neue Sturmtief „Egon“ mit schweren und teils orkanartigen Böen. Zudem sind in Südniedersachsen Neuschneemengen zwischen zehn und 20 Zentimetern möglich, die für massive Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr sorgen können.

Die erste von mehreren leichten Sturmfluten hatte in der Nacht zum Donnerstag die Nordseeküste erreicht. In Cuxhaven erreichte der Pegel einen Wasserstand von zwei Metern über dem mittleren Tidehochwasser. In Bremen wurden nur die Osterdeichwiesen am Weserstadion überflutet.

Die Sperrwerke entlang der Unterelbe sowie das Hunte-, das Lesum- und das Ochtumsperrwerk wurden nach Angaben des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz geschlossen. Dort wird noch bis Sonntag mit erhöhten Wasserständen gerechnet, daher ist vorerst keine Schadensbilanz abzusehen.

Einschränkungen gab es teilweise im Fährverkehr zu den Inseln, so fiel am Morgen die Überfahrt von Cuxhaven nach Helgoland aus.

In anderen Teilen Deutschlands machten Schnee und glatte Straßen den Autofahrern zu schaffen. Bei Verkehrsunfällen in Bayern kamen drei Menschen ums Leben. Auch in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern gab es witterungsbedingte Unfälle.

Die Sturmflut beschäftigten in Hamburg Polizei und Feuerwehr. Dort stand der Fischmarkt auf St. Pauli wieder unter Wasser. „Das ist für uns aber Routine“, sagte eine Sprecherin am frühen Donnerstagmorgen. Schon Anfang des Monats war der Markt unter Wasser, als das Sturmtief „Axel“ über den Norden hinweggefegt war.

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