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Eltern beeinflussen Alkoholkonsum der Kinder

17.02.2017

Berlin Der Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen wird stark durch die Eltern beeinflusst. Das geht aus zwei Studien der Krankenkasse DAK-Gesundheit hervor, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurden. Demnach haben Kinder, deren Eltern regelmäßig Alkohol konsumieren, im Erwachsenenalter ein dreimal höheres Risiko für das Rauschtrinken als Kinder aus Familien, in denen nie Alkohol getrunken wird.

Dabei sind sich die Eltern ihrer Verantwortung bewusst: Zwei Drittel von ihnen gehen davon aus, dass sie ihren Kindern beim Alkoholkonsum ein Vorbild sein sollten. Dennoch haben etwa ein Drittel (32 Prozent) von ihnen selbst ein riskantes Trinkverhalten, wie eine Elternbefragung im Auftrag der Krankenkasse ergab.

41 Prozent der 12- bis 17-Jährigen haben den Daten zufolge schon Alkohol getrunken, einen Alkoholrausch hatten schon 20 Prozent. Bei den 16- bis 17-Jährigen hatte sogar jeder Zehnte bereits mehrfach einen Rausch. Den nötigen Alkohol bekommen die Kinder und Jugendlichen offenbar auch im Elternhaus. In den meisten Familien (65 Prozent) können sie leicht an Bier, Wein oder Schnaps gelangen.

Neben den Eltern hat auch der Zeitpunkt, an dem die Kinder zum ersten Mal Alkohol trinken, Einfluss auf deren späteres Konsumverhalten. Eine ebenfalls vorgestellte Langzeitstudie zeigt: Etwa 57 Prozent der Erwachsenen, die bereits mit zwölf Jahren Rauscherfahrung gemacht haben, trinken üblicherweise mehr als zwei Gläser Alkohol. Bei den Erwachsenen, die diese Erfahrung erst später gemacht haben, sind es nur etwa 46 Prozent.

Für die repräsentative Umfrage hatte das Forsa-Institut im Auftrag der Krankenkasse 1.000 Mütter und Väter mit Kindern zwischen zwölf und 17 Jahren befragt. Für die neunjährige Langzeitstudie hatte das Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung Schüler zum ersten Mal im Alter von zwölf Jahren und zuletzt im Alter von 21 Jahren befragt.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), appellierte an die Eltern, ihrer Vorbildfunktion nachzukommen: „Wasser predigen und Wein trinken, das geht nicht.“ Die Krankenkasse verwies auch auf ihre Aufklärungskampagne „bunt statt blau - Kunst gegen Komasaufen“, bei der Schüler bis zum 31. März eigene Plakatentwürfe mit Botschaften gegen Rauschtrinken einreichen können. Mortler ist Schirmherrin der Kampagne.

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