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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Familie und Fans bejubeln Schuldspruch

09.11.2011

LOS ANGELES Vor zweieinhalb Jahren hielt die Welt den Atem an: Es war der 25. Juni 2009, als Ärzte Michael Jackson für tot erklärten. Jetzt hat die Familie des „King of Pop“ nach langem Warten einen Schuldigen. Diesen Moment der Genugtuung ließen sich die Jacksons nicht entgehen. Als am Montag (Ortszeit) das Urteil verlesen wurde, waren die Eltern sowie mehrere Geschwister des Sängers dabei.

Sie mussten still zuhören, so schreibt es die Gerichtsordnung vor. Doch ein kurzer Schrei wurde in der Jackson-Reihe laut, als „schuldig“ ertönte. Umso lauter jubelten die Fans vor dem Gerichtsgebäude, wo sich der Schuldspruch gegen Conrad Murray (58) schnell herumsprach. Das Strafmaß wird am 29. November verkündet, bis dahin bleibt der Arzt hinter Gittern. In Handschellen wurde er aus dem Gerichtssaal geführt.

Murray könnte maximal vier Jahre Gefängnis erhalten, aber auch auf Bewährung freigelassen werden. „Aber eine Bewährung ist höchst unwahrscheinlich, so wie der Richter die Haft bis zur Strafmaßverkündung angeordnet hat“, schrieb die „Los Angeles Times“. Der Zeitung zufolge wird Murray wegen Suizidgefahr speziell überwacht.

Jacksons Schwester LaToya streckte nach dem Schuldspruch die Hand zum Siegeszeichen in die Höhe und twitterte später im Internet „Sieg“. Auf diesen Moment hätten sie „sehr lange“ gewartet, teilten die Eltern Joe und Katherine mit. „Zwar kann nichts unseren Sohn zurückbringen, aber der Gerechtigkeit wurde Genüge getan.“

In den Augen der zwölf Geschworenen hat der Mediziner strafbar fahrlässig den Tod des Popstars herbeigeführt. Die Anklage hatte mit 33 Zeugen und Hunderten Beweisstücken schweres Geschütz aufgefahren. Nach ihrer Darstellung hatte Conrad Murray dem Popstar an seinem Todestag große Mengen des Narkosemittels Propofol gespritzt, eine mögliche Wiederbelebung verpatzt, Spuren vertuscht und zu spät den Notarzt gerufen. Die Anklage hielt Murray 17 „unverzeihliche“ Fehler vor.

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