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NWZonline.de Nachrichten Panorama

Fans trauern um Krokodil-Jäger

06.09.2006

SYDNEY SYDNEY/DPA/AFP - Der australische Krokodil-Jäger Steve Irwin hat nach der Attacke eines Rochens den tödlichen Stachel noch aus seiner Brust gezogen. Das zeigen schockierende Filmaufnahmen von dem Unfall, die derzeit von der australischen Polizei ausgewertet werden. Irwins Freund und Kollege John Stainton zeigte sich gestern erschüttert: „Es ist hart zu sehen, wie jemand stirbt.“ Irwin sei direkt über dem Rochen gewesen, als dessen Stachel ihn traf. „Er zog in raus, und in der nächsten Minute war er tot.“

Der 44 Jahre alte TV-Tierexperte starb – wie berichtet – bei Dreharbeiten für eine Meeres-Dokumentation vor der australischen Nordostküste durch den Stich eines Stachelrochens ins Herz. „Er stand immer am Abgrund. Er ist bis zum Limit gegangen, aber ich habe gedacht, er sei unverwundbar. Und ich glaube, er hat das auch gedacht“, sagte Stainton.

Australiens Premierminister John Howard würdigte Irwin als „ein großartiges australisches Vorbild“. Irwin sei in der Gesellschaft von wilden Tieren gestorben, die er so gerne gemocht habe. Der TV-Star, dessen Serie „Crocodile Hunter“ weltweit ausgestrahlt wurde, soll im Bundesstaat Queensland ein Staatsbegräbnis bekommen – sofern seine Familie zustimmt.

„Er war der Australier, der wir alle sein möchten“, sagte der mit seinem Landsmann befreundete Hollywood-Schauspieler Russel Crowe. „Ich werde ihn vermissen“, gestand der Star aus „Gladiator“.

Hunderte Fans von Steve Irwin legten gestern vor dessen Zoo Blumen und Botschaften nieder. Einige brachen in Tränen aus, andere verharrten still vor dem Eingang, den ein großes Bild des Stars ziert.

Die in Amerika geborene Frau des Fernsehstars, Terri Irwin, und ihre beiden acht und zwei Jahre alten Kinder Bindi und Bob waren nicht dabei, als der Unfall passierte. Stainton sagte, Terri bemühe sich, den Kindern den schmerzlichen Verlust zu erleichtern. „Sie macht sich sehr viele Gedanken, wie sie ihre Gefühle kontrollieren kann, um den Kindern zu helfen.“

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